Ashtanga Yoga – Wie Yoga den Körper verändert

Bild:©Dmitrijs Gerciks - Fotolia.com Yoga Übungen

Ashtanga Yoga – das ist Entspannung und Fitnesstraining zugleich. Wenn Du nach einem Training für Körper, Geist und Seele suchst, wirst Du beim Yoga garantiert fündig. Und ganz nebenbei stärkst Du Deine Energien auf allen Ebenen. Vielleicht hast Du auch schon von den vielen anderen Techniken des Yoga gehört, zu denen u.a. Kundalini Yoga, Ashtanga Yoga, Hatha Yoga und Poweryoga zählen.

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Wie Yoga begann
Die Anfänge des Yoga liegen zwischen 700 und 400 v. Chr., in Deutschland wird es seit Mitte des 19. Jahrhunderts praktiziert. Die Lehre des Yoga beruht auf der Erkenntnis der großen, kosmischen Zusammenhänge des Lebens. Zu ihr gehören nicht nur die körperlichen Übungen, sondern auch Meditation, Atemtechnik, Bewusstseinshaltungen und eine bestimmte Ernährungs- und Lebensweise.

Yoga auch für mich?

Yoga ist für alle Menschen geeignet, so musst Du auch als Anfänger oder bei einer Vorerkrankung keine Sorge haben - ganz sicher findest Du eine Technik, die Dir und Deinen Bedürfnissen voll entspricht. Für den Einstieg und die Weiterentwicklung kannst Du eine Yoga-Schule besuchen, die neben der richtigen Vermittlung der Technik auch den Austausch mit anderen ermöglicht.


Die Yoga-Arten
1. Hatha Yoga ist die am weitesten verbreitete Technik im Yoga. Sie ist besonders Körper orientiert, und sucht vor allem den Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung. Neben den Haltungen, den Asanas, werden beim Hatha Yoga auch Atemübungen, Meditation und lange Entspannungsphasen eingesetzt.

So besteht eine Übungseinheit im Hatha Yoga meistens aus einer Entspannungphase, einer Atemübung, bei der Du ein Mudra halten kannst, einer Abfolge von Asanas und einer langen Tiefenentspannung. Beim Hatha Yoga geht es auch darum, die einzelnen Haltungen in ihrem Zusammenspiel von Körper, Atmung und Bewusstsein zu perfektionieren.


2. Poweryoga wurde in den 80er Jahren von dem Amerikaner Bryan Kest entwickelt. Es basiert auf dem Ashtanga Yoga. Du kannst damit besonders kraftvoll trainieren. Durch seine starke Dynamik, das Tempo und die Flexibilität unterscheidet es sich von anderen Yoga-Arten. Die anspruchsvollen Kombinationen im Poweryoga ermöglichen Dir besonders, Dein Herz-Kreislauf-System zu fördern und eine allgemeine innere und äußere Kräftigung zu erreichen.


3. Kundalini Yoga ist eine Form des Yoga, die verstärkt Deine seelischen Energien anspricht. Es besteht aus der Verbindung von Haltungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Fingerhaltungen (Mudras) und Visualisierungen. Im Fluß dieser Übungen kannst Du einen Zustand erreichen, der die Kraft hat, die Energiekanäle und Chakren (Energiezentren) Deines Körpers zu reinigen und zu öffnen. Diese Technik von Yoga zielt darauf ab, das sogenannte Kundalini zu erwecken, eine Art zentraler Lebenskraft, die am untersten Ende der Wirbelsäule ruht, und deren Erweckung zum Zustand der Erleuchtung führen kann.

Die Lehre des Kundalini Yoga wurde von Yogi Bhajan in den Westen gebracht, und beinhaltet auch eine bestimmte yogische Lebensführung und Ernährungsweise.


4. Das Ashtanga Yoga ist eine besonders schöne Verbindung von körperlichem Work-Out und meditativer Haltung. Im stressigen Alltag kann es Dir durch die Kombinationen der Techniken helfen, eine ganzheitliche Harmonie von Körper, Geist und Seele zu erreichen. Im Ashtanga Yoga synchronisierst Du die Asanas mit Deiner Atmung, zusätzlich setzt Du dabei sogenannte Drishtis und Bandhas an. Drishtis sind bestimmte Fixpunkte, auf die Du Deinen Blick richtest, und ein Bandha ist eine muskuläre und energetische Bewegung, die, die Energie in Deinem Körper hält. Du kannst im Ashtanga Yoga blockierte Energie freisetzen und eine grundsätzliche Stärkung von Körper und Seele erreichen. Auch bei Haltungsschwäche ist Ashtanga Yoga hervorragend geeignet.

Klassische Yoga Übungen



Yoga Übungen
Bild:© Annett Seidler - Fotolia.com


Wenn Du jetzt gerne mit Yoga beginnen möchtest, ist ein Einstieg mit dem körperbetonten Hatha Yoga oder dem etwas anspruchsvolleren Ashtanga Yoga zu empfehlen. Danach kannst Du bei Bedarf andere Schwerpunkt wählen, je nachdem ob Dir persönlich die Stärkung Deiner seelischen Energien oder das herausfordernde körperliche Training wichtiger ist.



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