Fette schon direkt bei der Zubereitung von Mahlzeiten einsparen

Bild:© Ariwasabi - Fotolia.com

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Wenn die lieben Sünden nicht wären, hätten wir so manches Figurproblem und Kilo auf den Hüften weniger. Aber sie machen uns nun mal glücklich, die kleinen Laster - wie die Tafel Schokolade vor dem Fernseher oder der fettige Burger von nebenan. Wo wir dann auch schon beim Thema sind, das Fett – es muss weg!

Ob gesättigte, ungesättigte oder Trans-Fettsäuren, fast in jeder Mahlzeit, die wir zu uns nehmen, kommen sie vor. Und lagern sich nach dem Verzehr nur zu gern am Po, den Oberschenkeln, den Hüften und am Bauch ab. Es gibt eigentlich kaum eine Körperstelle ohne Fettzellen, sie warten im Grunde nur darauf, von uns gefüttert zu werden. Ist "Frau" dazu noch ein Bewegungsmuffel, wird sie ganz schnell mit ihrem Gewicht, mit Problemzonen und auf lange Sicht auch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu kämpfen haben. Da helfen leider auch keine Cellulite Produkte oder Fett-weg – Roll/Press/Saug- was weiß ich -Massagen in einem Beauty-Salon.




Aber wir wollen den Fetten jetzt nicht nur Böses ankreiden, nicht jede Fettart ist schädlich und vom täglichen Speiseplan zu verdammen. Pflanzliche Fette, die sogenannten "ungesättigten Fettsäuren", sind lebensnotwendig   - ohne sie treten akute Mangelerscheinungen in unserem Körper auf.

  • Wo kommen ungesättigte Fettsäuren vor?

Sie befinden sich in Oliven- und Rapsöl, Nüssen und fettreichen Fischsorten.

  • Was passiert bei einer Mangelzufuhr?

Fehlt dem Körper die Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren, können Haarausfall, Wachstumsstörungen, Infektionsanfälligkeiten und einiges mehr entstehen.


  • Was sind tierische Fette und in welchen Nahrungsmitteln sind sie enthalten?

Des Körpers Übeltäter sind die tierischen Fette, auch bekannt unter dem Namen "gesättigte Fettsäuren". Sie stecken in Lebensmitteln wie Butter, Fleisch, Wurst und Käse.

  • Was können gesättigte Fettsäuren bei Dauerverzehr im Körper anrichten?

Gesättigte Fettsäuren lassen die Menge an Cholesterin im Blut klettern und werden über kurz oder lang Herz-Kreislauf Beschwerden, sowie Gefäßschädigungen durch Ablagerungen in Gang bringen. Frauen sind übrigens häufiger als Männer davon betroffen!


  • Trans-Fettsäuren? Nie gehört, was ist das genau?

In frittierten Lebensmitteln wie den heißgeliebten Pommes Frites, frittierten Frühlingsrollen oder Kartoffelpuffern verstecken sich die Trans-Fettsäuren. Trans-Fettsäuren entstehen grundsätzlich nur durch das Erhitzen von ungesättigten Fettsäuren, sie sind gesundheitsschädlich und erhöhen den Cholesterinspiegel wie die tierischen Fette, sie sollten in Maßen verzehrt werden.


Wie kann "Frau" mit Fetten sparen? Ganz einfach! Schon beim Kochen und braten auf die Zubereitung achten. Es lohnt sich folgende Tipps genauer durchzulesen um einer schlanken Linie treu zu bleiben.


  • Die Fett-Sparmethoden im Überblick:

- Schnitzel nicht paniert in der Pfanne braten, allein die Panade zieht das Fett nur so an. Einfach eine beschichtete Pfanne mit einem kleinen Spritzer Raps – oder Olivenöl erhitzen, Fleisch von beiden Seiten anbraten und bei niedriger Temperatur weiter garen lassen.

- Die Fettsparmethoden Dünsten, Dämpfen und Grillen von Speisen ist eine sehr gute Zubereitungsmöglichkeit, denn die Zugabe von Fetten entfällt hier meist.

- Die Verwendung von beschichteten Pfannen ist empfehlenswert wenn es um Fettersparnis beim "Braten" geht. Vor Gebrauch die Pfanne nur leicht mit Fett einpinseln.

- Es muss nicht immer Sahne sein, Aufläufe und Soßen mit Milch anstatt Sahne anrichten.

- Der Soßenbinder kann eingespart werden, lieber die Soße mit püriertem Gemüse wie zum Beispiel einer Zwiebel oder einer rohen Kartoffel binden.

- Sollen dann doch hin und wieder Pommes Frites auf den Tisch, das Backblech mit Backpapier belegen und nicht einfetten.

- Einen Wok verwenden, er spart eine Menge Fett und die asiatischen Gerichte sind lecker und vitaminhaltig.   



Bei all den genannten Sparmaßnahmen kann Frau dem Fett jetzt eigentlich den Kampf ansagen ;-).

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