Fruchtbarkeit - Die biologische Uhr macht tick tack

Bild:©James Steidl - Fotolia.com

Tick, tack, tick, tack – ist Ihre biologische Uhr der Fruchtbarkeit eigentlich schon fröhlich am Ticken? Oder blicken Sie den Mutterfreuden noch entspannt entgegen? Wenn Sie wie die meisten Frauen irgendwann von Nachwuchs träumen und sich schon auf Babylachen freuen, sollten Sie die magische "30" nicht ganz aus dem Blick verlieren– die Fruchtbarkeit und der weiblicher Zyklus sind nämlich eng mit unserem Alter verbunden.

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Karriere statt Kinder?
In einer Zeit, in der Verhütung selbstverständlich scheint, nehmen viele Frauen diese Möglichkeiten war und konzentrieren sich im Alter zwischen 20 und 30 vermehrt auf ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihre Karriere. Ausbildung sowie der berufliche Aufstieg sind Frauen heutzutage ebenso wichtig wie Männern. Der weibliche Zyklus und die Fruchtbarkeit rücken da schnell in den Hintergrund. Zusammen mit ihrem Partner wollen viele Frauen heute zunächst einmal für ein stabiles, finanziell-gesichertes Umfeld sorgen, bevor sie Kinder bekommen. So hat sich in den letzten Jahren das Alter der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes stark nach hinten verschoben. Bekamen Frauen 1991 noch mit durchschnittlich 27 Jahren ihr erstes Kind, so waren sie 2003 schon 29 Jahre alt – Tendenz steigend.


Besser früher als zu spät
Dabei ist das Alter beim Thema weiblicher Zyklus und Fruchtbarkeit überaus wichtig. Zwischen 20 und 25 Jahren gelten Frauen am fruchtbarsten. In dieser Zeit ist es also meist leichter schwanger zu werden. Doch spätestens mit 30 beginnt die Fertilitätskurve zu sinken und die Fruchtbarkeit jeder Frau nimmt ab.

Die Gründe hierfür sind rein natürlich. Jede Frau ist seit der Geburt mit einer bestimmten Anzahl an Eibläschen, oder Folikel, ausgestattet. Diese Zahl verringert sich mit jedem Zyklus und frau wird weniger fruchtbar. Das "hohe" Alter hat jedoch nicht nur Einfluss auf die Anzahl der fruchtbaren Folikel. Ab 30 steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Hormonstörungen und die Qualität der Eibläschen ist durch jahrelange Umwelteinflüsse und unseren Lebensstil beeinflusst. Auch das wirkt sich negativ auf die Fruchtbarkeit aus und nicht immer kann die Medizin bei allem nachhelfen.


Verlassen Sie sich also besser nicht immer auf die medizinischen Möglichkeiten von heute. Über ihren  Zyklus und die Fruchtbarkeit – sollte frau sich vielleicht doch schon früher Gedanken machen als sie es derzeit tut.



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