Nebentätigkeit - Den Arbeitgeber informieren

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Eine Nebentätigkeit ist eine super Möglichkeit, das Monatsgehalt aufzubessern. Wenn Ihre Haupttätigkeit Ihnen noch genug Luft und Freizeit bietet eine Nebentätigkeit auszuüben, dann besteht die Möglichkeit, einen 400 Euro Minijob oder einen Nebenjob auf Honorarbasis anzunehmen. So können Sie nicht nur noch etwas Geld dazuverdienen, sondern auch Talente verfolgen, die Sie in Ihrem Job nicht ausleben können.


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Nebenjob gefunden und dann?
Wenn Sie nun also einen Nebenjob gefunden haben, drängt sich die Frage auf, ob Sie Ihren Arbeitgeber darüber informieren müssen. Grundsätzlich müssen Sie Ihren Arbeitgeber nicht über Ihre Nebentätigkeit informieren, denn Artikel 12 des Grundgesetzes gesteht Ihnen eine freie Berufswahl zu. Grundsätze sind aber nicht immer unbedingt das beste Mittel, wenn es um ein gutes Verhältnis zu Ihrem Arbeitgeber geht. Es ist also empfehlenswert, den Arbeitgeber über den Nebenjob zu informieren. Die meisten Arbeitsverträge beinhalten auch eine entsprechende Klausel. Diese werden Sie wahrscheinlich auch in Ihrem Arbeitsvertrag finden. Sie wissen schon: Es steht im Kleingedruckten.


Kann der Arbeitgeber den Nebenjob verbieten?
Grundsätzlich kann Ihnen Ihr Arbeitgeber auch nicht verbieten, die Nebentätigkeit auszuüben. Aber wie war das doch noch gleich mit Grundsätzen? Sie ahnen es schon. Hier gibt es auch ein paar Ausnahmen. Sollte Ihr Arbeitgeber begründen können, dass Ihr Nebenjob nicht mit Ihrer Haupttätigkeit vereinbar ist, dann müssten Sie Ihren Minijob aufgeben. Wenn sich zum Beispiel Arbeitszeiten überschneiden oder potentiell überschreiten könnten, dann kann Ihr Arbeitgeber Ihnen die Ausübung des Nebenjobs untersagen. Berechtigte Einwände gegen einen Nebenjob bestehen für den Arbeitgeber auch, wenn Sie zum Beispiel bei der Konkurrenz anfangen wollen. Diese Einwände leuchten aber auch ein und werden bei Ihnen sicher nicht eintreffen.



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