Neu im Job - aller Anfang muss nicht schwer sein

Bild:©Nerlich Images - Fotolia.com

Neu im Job: "Hast du schon die Neue gesehen?" "Naja, ob die auf ihrem Gebiet was kann?" "Wir werden sehen, 'nen besonders schicken Kleidungsstil hat sie schon mal nicht." Zwei Kolleginnen unterhalten sich Nase rümpfend über "die Neue". Der erste Tag und die ersten Wochen im neuen Job können wirklich schwierig sei, von jedem wird man kritisch beäugt. So schwer ist es aber gar nicht, einen guten Eindruck zu hinterlassen, wir zeigen Ihnen nämlich wie.

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Neu im Job und wie verhalte ich mich?


Die ersten Tage im neuen Job sind sicherlich eine kritische Phase. Sie bestimmen die allgemeine Arbeitsstimmung zwischen Ihnen und Ihren neuen Kollegen auf lange Zeit. Fest eingefahrene Strukturen sind nur schwer wieder aufzuweichen. Aber jetzt bitte nicht panisch werden. Nehmen Sie sich am Anfang etwas zurück und beobachten Sie: Wie sind die Rollen aufgeteilt, wer ist Alphatier und wer gehört zum Rudel? Wie sind die Abläufe im Betrieb und wie heißen alle Produkte? Es wird nicht von Ihnen erwartet, dass Sie am Anfang schon alles wissen. Also tun Sie bitte nicht so, als ob. Arroganz kann niemand leiden. Auf der anderen Seite wollen Ihre Kollegen Ihnen aber auch nicht für immer das Händchen halten. 100 Tage sind die goldene Marke. Wenn Sie nach Abluf dieser Frist noch immer nicht den Durchblick haben, mehrt sich das Gemurmel in den Kopierräumen.

 

Erster Tag neu im Job -  und das sind die sieben goldenen Regeln:

1.
Gehen Sie nicht unvorbereitet zu Ihrem neuen Arbeitsplatz. Es gibt Ihnen mehr Sicherheit, wenn Sie sich gedanklich bereits mit dem, was auf Sie zukommt beschäftigt haben. Und diese Sicherheit sieht man Ihnen an.

2.
Seien Sie offen und freundlich zu Ihren neuen Kollegen. Aber auch nicht übertrieben nett. Versuchen Sie vor allem authentisch rüberzukommen, geben Sie sich, wie Sie wirklich sind. Schauspielerei wird schnell entlarvt.

3.
Sie haben einen Fehler gemacht? Das kann am Anfang schnell passieren. Lassen Sie sich davon nicht runterziehen. Lernen Sie ganz einfach für die Zukunft. Dazu müssen Sie aber auch im Stande sein, eigenes Verhalten zu reflektieren. Eine wichtige Eigenschaft, um sich stets zu verbessern und weiterzuentwickeln.

4.
Setzen Sie Prioritäten bei Ihrer Arbeit: Erst das eine Projekt perfekt machen und dann geht's weiter. Ihren Chef wird's freuen.

5.
Geben Sie Anstöße für neue Projekte, effektivere Arbeitsabläufe und fruchtbare Kooperationen, ohne sich aufzudrängen. Brineg Sie sich ein, ohne die Arbeit anderer Kollegen schlecht zu machen oder sie in den Schatten zu stellen. Das kommt, nicht nur am Anfang, gar nicht gut an.

6.
Stichwort Netzwerken. Nein, nicht bei Facebook, sondern mit realen Menschen, ihren Kollegen. Es ist immer von Vorteil, wenn Sie bei Problemen oder in einer Krisensituation auf Unterstützung, vielleicht sogar eine Freundschaft, setzen können.

7.
Fragen Sie immer nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Praktischer Nebeneffekt: Auch erfahrene Arbeitskräfte mögen das Gefühl, von Mitarbeitern die neu im Job sind, gebraucht zu werden. Es gibt mehr hilfsbereite Leute, als sie glauben.

 

 

 


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