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Givenchy

Naja, ob die Frau in meinen Kleidern nun laufen kann oder ins Taxi ein- und aussteigen kann, ohne dass sie mit ihren Einblicken einen Stau verursacht, ist jetzt auch nicht so wichtig. Wie war das Herr Givenchy? Ihnen geht es nur darum, dass ich einfach nur fabelhaft aussehen soll, egal ob es überall zwickt. Eine unangenehme Wahrheit, aber wenigstens schenken Sie mir reinen Wein ein. Und wenn ich mich in Ihren Kleidern wie Audrey Hepburn oder Jacky Kennedy fühlen kann, die zu ihren besten Kundinnen gehörten, dann fühle ich mich wenigstens in guter Gesellschaft.

Der Franzose Hubert de Givenchy hinterließ der Modewelt eine der einflußreichsten Kleidungsstücke überhaupt: das kleine Schwarze. Audrey Hepburn trug das elegante, schlichte Kleid in dem Film Breaktfast at Tiffany's 1961, nur drei Jahre nach der Gründung des Modelabels Givenchy in Paris. In seiner späteren Karriere ging Givenchy zu großen opulenten Formen und kreischenden Farben über, dem genauen Gegenteil seines früheren Stils also. Der künstlerische Wert der Kleidung war ihm dabei immer am wichtigsten, auch wenn Frau dadurch beim Einsteigen ins Taxi rot wurde. Givenchy verkaufte 1988 sein Modeunternehmen an Louis Vuitton. Heute führt Chefdesigner Riccardo Tisci das Label mit seinem klaren, geradlinigen Stil zu seinen eigenen Wurzeln zurück.


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