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Kenneth Jay Lane

Eine türkisfarbene Schlange schlängelt sich um ihren Hals, um das Handgelenk trägt sie eine Giraffe, auf ihren Fingern sitzen Tiger und Panther und starren sich an. Für wen das jetzt klingt, als trage jemand einen Zoo in Miniaturgröße mit sich herum, der kennt wohl Kenneth Jay Lane nicht. Denn der 1930 geborene Schmuckdesigner ist bekannt für seine, im wahrsten Sinne des Wortes, lebendigen Designs.

Lane kann einfach alles, was er anpackt, echt aussehen lassen: Kristalle glitzern bei ihm wie Diamanten, Glasperlen scheinen der Südsee entsprungen zu sein und der Tiger sieht dann auch gar nicht mehr so putzig aus. Seine Heimatstadt Detroit spricht er mit französischem Akzent aus, umgibt sie mit der selben Mysteriosität wie seinen Schmuck. Nicht umsonst heißt seine Autobiografie "Faking It". Als er in den Fünfzigern nach New York kam, hat er zunächst als Schuhdesigner für Dior gearbeitet. Über seine Arbeit als Kostümbildner im Bereich Accessoires kam er zum Schmuckdesign. Heute braucht sich Lane nur noch zurücklehnen und dabei zu schauen, wie ihm sein Schmuck zweimal im Monat auf QVC das Bankkonto füllt.


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