Blow Dry Bar - Jetzt föhnen andere Dein Haar

Bild:©contrastwerkstatt - Fotolia.com Blow Dry Bar - Föhnbar

Eine Blow Dry Bar ist die ultimative Waffe gegen die gefürchteten Bad Hair Days. Statt nämlich beim morgendlichen Haarstyling zu verzweifeln und für den Rest des Tages jeden Blick in den Spiegel zu vermeiden, kann man die unkooperativen Strähnen auch einem Profi anvertrauen, der daraus die schicksten Föhnfrisuren zaubert. Selber hat man dabei nur wenig zu tun: Sekt schlürfen, zurücklehnen, verwöhnen lassen. Dieser Trend darf also gerne ganz schnell die Republik erobern – auch wenn es dabei eigentlich nur um heiße Luft geht.



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Föhnfrisuren vom Profi
Blow Dry Bars bieten im Grunde, was unsere Großmütter noch als "waschen und legen" kannten: Man kann sich hier die Haare föhnen lassen und erhält ein perfektes Styling vom Profi. Da werden Locken gedreht, Stand und Volumen in die Haare gezaubert und einzelne Strähnen gekonnt mit Styling-Produkten akzentuiert. Schere oder Haarfärbemittel wie in klassischen Friseursalons finden sich in einer Blow Dry Bar jedoch nicht, es geht einzig und allein ums Frisieren.


Ein Trend, made in the USA
Der Trend der Föhnbar stammt aus den USA, denn auch wenn es eigentlich eine Kanadierin war, die 2007 in Vancouver die erste Blow Dry Bar eröffnet hat, gilt inzwischen Alli Webb aus Los Angeles als diejenige, die der Idee zum Durchbruch verholfen hat. Die ehemalige New Yorker Promi-Friseurin wollte nach der Babypause wieder arbeiten und bot zunächst einen Home-Service an, bevor sie 2010 eine Blow Dry Bar eröffnete und diese zusammen mit ihrem Bruder Michael Landauer innerhalb weniger Jahre zu einer sehr erfolgreichen Kette ausgebaut hat.


Der Sprung nach Deutschland
In den USA lernte auch Wirtschaftsjuristin Kim Stolic die Blow Dry Bars kennen und brachte die Idee mit nach Deutschland, wo sie gemeinsam mit Ehemann Sascha unweit des Berliner Kurfürstendammes die erste Blow Dry Bar des Landes eröffnete. Inzwischen gibt es die Föhnbars auch in Hamburg, München, Köln und Düsseldorf.

Cosmopolitan oder Tequila Sunrise?
Bei Kim Stolic nimmt man das mit der Bar übrigens wörtlich: Die verschiedenen Looks wurden nach Drinks benannt. Man kann hier also einen Cosmopolitan ordern und bekommt dafür jede Menge Locken in die Haare geföhnt. Zu trinken gibt es währenddessen eher Prosecco, Tee oder Latte Macchiato, was ja auch nicht verkehrt ist.


Verwöhnen lassen und entspannen
Etwa vierzig Minuten sitzt man in der Blow Dry Bar und hat am Ende rund 35 Euro ausgegeben, geht dafür aber auch mit einem perfekt frisierten Schopf zum Date, zum Vorstellungsgespräch oder zur Hochzeit der besten Freundin. Viele Kundinnen kommen allerdings auch ganz spontan und ohne Anlass vorbei, um sich einfach nur ein wenig verwöhnen zu lassen. Selbst Männer haben die Blow Dry Bar inzwischen entdeckt, wenn auch eher zum Augenbrauen zupfen oder für eine entspannende Kopfmassage.



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