Graue Haare färben - Ohne grauen Ansatz beim Nachwachsen

Bild: ©mammitzsch - Fotolia.de

Graue Haare färben? Für Millionen von Frauen ist das eine Selbstverständlichkeit. Wenn da nicht das Problem mit dem grauen Ansatz wäre. Ein neuer Farbstift namens „TouchBack“  hilft, die nachwachsenden grauen Strähnen zu verstecken, einfach drübermalen und schon ist sind sie verschwunden. Hält bis zur nächsten Haarwäsche.

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Graue Haare? Besser nicht. Auch wenn es gelegentlich bestritten wird, aber graue Haare machen nun mal alt. Da kommt so eine kleine Verjüngungskur beim Friseur doch gerade Recht. Farbe auf den grauen Schopf, ein paar Minuten einwirken lassen und schwupps hat frau mal eben 10 Jahre gewonnen.

Schneller und günstiger bekommt man keine Schönheitsbehandlung. Wenn uns da nicht Mutter Natur einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Denn Haare haben die Eigenschaft zu wachsen. Was isoliert betrachtet ein echter Vorteil ist -  man denke nur mal an den letzten völlig verhunzten Schnitt beim Friseur -  ist bei grauen Haaren eher von Nachteil. Will heissen, schon zwei bis drei Wochen später erinnert uns der frisch herausgewachsene graue Haaransatz daran, dass sich die Zeichen der Zeit eben doch nicht auf Dauer aufhalten lassen.

Wer alle 3 Wochen regelmässig den kompletten Haarschopf überfärbt, betreibt nicht nur einen gewaltigen Aufwand, sondern schädigt mit dieser Prozedur auf Dauer auch seine Haare. Schließlich hat nur der Ansatz frische Farbe nötig. In der Not griff so manche zur Mascara, um die schlimmsten grauen Stellen mit Wimpernfarbe provisorisch zu verdecken. Mit zahlreichen Problemen: Mascara deckt nur ungleichmässig, lässt sich schlecht auftragen und färbt im Zweifel ab.

Mit Hilfe des neuen TouchBack Haarfärbestiftes soll das Färben des grauen Ansatzes einfacher vonstatten gehen. Punktgenau kann mit dem Stift, der aussieht wie ein schwarzer Textmarker, die Farbe direkt auf den Ansatz aufgetragen werden.  In nur einer Minute ist die Farbe trocken, die Haare können gebürstet werden, ohne dass sie sich wieder löst. Und keine Sorge, aggressive Chemikalien wie Ammoniak oder Peroxid sucht man hier vergebens. Und weil das so ist, kann Touchback sogar auf chemisch behandeltem oder geglättetem Haar benutzt werden. Trotzdem ist die Farbe wischfest, da sie sich direkt mit dem Haar verbindet. Erst eine Haarwäsche löst die Farbe wieder vom Haar.

Die Idee für den Haarfärbestift hatte übrigens Joan Lasker, die unter anderem als Direktorin bei L'Oreal jahrzehntelange Erfahrung in der Kosmetikindustrie sammeln konnte. Mittlerweile hat Touchback bereits vier Auszeichnungen einsammeln können, unter anderem als bestes Produkt seiner Kategorie und bestes neues Produkt. Noch ist Touchback nur über den englischen Onlineshop von Selkin zu bekommen. Insgesamt stehen acht unterschiedliche Haarfarben zur Auswahl, die man passend zur eigenen Haarfarbe auswählen kann.

Der Filzstift für die Haare ist zur Zeit nur in Kombination mit einem passenden Augenbrauenstift zu haben. Das komplette Set zum grauen Haare färben kostet umgerechnet rund 28 Euro, hält aber 40 bis 50 Anwendungen.



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