Haartrockner im Test : 8 Föne gut getestet, 5 mit gefährlichen Mängeln

Bild: © Beautypress/ Braun Satin Hair

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Wer nicht gerade mit Haaren gesegnet ist, die von ganz allein in Form fallen oder lieber auf krausen Naturlook steht, braucht einen guten Haartrockner zum Haare bändigen.

Doch welcher Fön ist top, um die Haare in die gewünschte Form zu bringen? Gibt es Föne, die schnell, sanft und schonend trocknen und zudem noch sicher sind? Und halten die neuen Haartrockner mit Ionenfunktion, was sie versprechen??

Stiftung Warentest hat im Herbst (10/2009) insgesamt 16 Haartrockner geprüft. Die Palette der Trockner war breit gefächert und reichte vom 10 Euro Haarföhn von Elta bis hin zum teuren Haartrockner von Starfriseur Udo Walz.

Das Ergebnis war im wahrsten Sinne des Wortes haarsträubend. Überraschend hoch war die Zahl von Föhnen, die gravierende Mängel zeigten. Immerhin fünf Geräte der insgesamt 16 Haartrockner, also fast ein Drittel, mussten mit der Note ausreichend bzw. mangelhaft bewertet werden. Bei einigen Haartrocknern drohte den Testerinnen gar Verletzungsgefahr. Darunter selbst Föne, die im oberen Preissegment anzusiedeln sind.

Schlechtes Beispiel: Der Bellissima von Promifriseur Udo Walz, der der Test so gar nicht bellissima absolvierte.  Mit 50 Euro Kaufpreis einer der teuersten Haartrockner im Test, überstand der Fön von Udo Walz bereits den Fall-Test nicht. Der relativ schwere Fön zerbrach beim freien Fall aus nur 70 cm Höhe. Resultat: „Mangelhaft“.

Aber es sollte noch schlimmer kommen. Der billigste Fön im Test  - Elta Germany HT  - ging gar in Flammen auf, nachdem im Dauertest der Lüftermotor blockierte. Aber auch bei kurzfristiger Benutzung des Elta droht Schlimmes. Im Praxistest  züngelte bereits nach 3 Sekunden eine Stichflamme aus dem Gerät und sengte der Probandin die Haare an. Vorfälle, die selbst bei einem Preis von nur 10 Euro nicht sein dürfen. Schließlich hat der Elta-Föhn unter anderem das GS-Zeichen, das bedeutet, dass das Gerät von einer unabhängigen Prüfstelle getestet wurde. Die Warentester vergaben zu Recht ein „mangelhaft“.

Auch beim Panasonic Ion Hair Dryer für rund 39 Euro hatten die Tester mit Sicherheitsmängeln zu kämpfen. Das Schutzgitter ist aus weichem Kunststoff und verformt sich leicht. Wer nicht aufpasst, kommt mit Fingern oder gar Haaren in den rotierenden Ventilator. Trotz sonst guter Leistung konnte Warentest den Fön wegen dieser Mängel nur noch mit der Gesamtnote „mangelhaft“ bewerten.

Doch nun zu den Lichtblicken des Warentests: Immerhin 50% aller Föhne schnitten beim Test mit „gut“ ab, darunter auch der Testsieger: Braun Satinpro Satin Ions 2200.  Der „Satinpro“ ist zwar das teuerste Gerät im Test – Für rund 60 Euro bekommt die Kundin aber auch ein Topgerät, dass in jeder Hinsicht überzeugt und von den Prüfern mit der Note „gut“ (1,7) belohnt wurde.

Der Haartrockner fällt unter die Kategorie Ionen-Föhn, was bedeutet, dass in den Luftstrom negativ geladene Teilchen abgegeben werden. Die Folge: Beim Fönen mit dem Braun Satinpro 2200 sollen Haare weniger stark elektrisiert werden, Krissel wird vermieden, stattdessen soll ein Ionen Föhn mehr Glanz und Volumen für die Frisur geben. Laut Warentest trocknet der Satinpro schnell, ohne zu heiß zu werden und das Haar zu schädigen, Motor und Gebläse sind perfekt aufeinander abgestimmt.

Ebenfalls „gut“ und ohne Einschränkungen zu empfehlen sind laut Test die Haartrockner von Bosch, Clatronic, Quelle Privileg, Rowenta, Llongueras, Philips und Remington zum Preis zwischen 20 und 53 Euro.

Für alle, die auf der Suche nach einem guten Föhn sind, gibt es die komplette Liste aller getesteten Geräte und der Ergebnisse auf test.de.

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