Modetrends 2010 auf der Fashion Week Paris

Bild:©Diorgi-Fotolia.com

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Freuen sich auf die spannendste Zeit im ganzen Jahr - die neuen Modetrends locken von Januar bis März auf zahlreichen Fashion Weeks. Alle Augen richten sich Jahr für Jahr nach New York, London, Mailand und Paris, den vier Hauptstädten der Mode mit den größten und wichtigsten Fashion Weeks überhaupt: Ganz klar, hier werden die top Modetrends der kommenden Saison gezeigt.

Paris hatte 2010 den Anfang in diesem Modezirkus gemacht. Schon in der letzten Januarwoche lockte die Fashion Week bekannte Mode-Editoren wie Vogue Chefredakteurin Anna Wintour, Starlets wie Dita von Teese und die anscheinend niemals alternde Rockröhre Tina Turner in die französische Hauptstadt. Dort saßen sie dann auf unbequemen Hockern und Bänken, nachdem sie sich durch den meterhohen Schnee der französischen Hauptstadt gequält hatten.  Um dann von einer Show zur nächsten zu hetzen. Die Pariser Fashion Week ist berauschend, stressig und viel zu schnell vorbei. Was tut man nicht alles, um die top Modetrends des Frühjahrs und des Sommers zu sehen :-)

Damit nun auch alle zu Hause gebliebenen modisch auf dem aktuellen Stand sind, hier noch einmal alle wichtigen Shows von 2010 für Sie im Schnelldurchlauf:


Welche Verrücktheiten und kreativen Meisterleistungen haben sich die französischen Haute Couture Labels für den Sommer und Frühling 2010 ausgedacht?


Jean-Paul Gaultiers Inspiration für die Saison war Mexiko und die goldene Zeit der Azteken. So dominierten auch Gold, Silber, hochstilisierte geflochtene Elemente, Vogelfedern und Stickereien mit großen Schmucksteinen in der  Gaultier Kollektion. Der Designer, der auch Kostüme für Marilyn Manson anfertigt, konfrontierte die Modewelt mit einer artifiziellen, modischen Interpretation der mexikanischen Lebensart.

Karl Lagerfeld vermixte in seiner Kollektion Discoglitter mit dem Pomp des Barocks. Heraus kammen silbern glitzernde oder berüschte Kleidchen in Pastelltönen, die teilweise nah an der Grenze zur Lingerie waren. Die klassische Chanel-Jacke wurde mit kurzen Hosenröcken und übersinnlich wirkenden Metallhandschuhen kombiniert. Für Lagerfeld war Silber das neue Gold der Saison.

Hannah MacGibbon unterstriech mit ihrer Kollektion für Chloé, dass Sie in Zukunft nicht an Pastellfarben vorbeikommen. Die gemütlichen Schnitte spielten mit dem Element der Androgynität.

Pure Weiblichkeit hingegen auf dem Laufsteg bei Christian Dior. Mit Peitsche und Zylinder traten die Models in der Dior-Show auf, in der von der Reitermode inspirierte Designs gezeigt wurden. Kurze taillierte Jäckchen, weich fallende Röcke und üppig bestickte Korsagen sind Diors Visionen der Saison gewesen.

Givenchy sah Frau im Sommer und Frühling 2010 in fantastischen Abendroben mit auffälligen Volants oder in metallisch glänzenden Jumpsuits. Kunstvoll gearbeitete Bolerojacken mit Shorts konnten all die tragen, die keine Jumpsuits mochten.

Die Prêt-à-porter Mode von Poebe Philo für Celine stach in der Riege der Haute Couture Labels hervor. Die klaren Linien und tragbaren Schnitte liessen alle Frauen aufatmen, die sich nicht in Rüschen oder Glitzer wohlfühlten.

Britische Designer, wie Vivienne Westwood und Stella McCartney, haben ihre Vorstellungen für die Saison 2010 nach Paris gebracht. Die Design-Ikone mit den orangen Haaren ließ sich nicht lumpen: Punkig, trashig, in halb fertig genähten Kleidern liefen ihre Models, Apfel essend, über den Laufsteg. Bei Stella McCartney hingegen liefen die Models strahlend in rüschigen Hippiekleidern und übergroßen Hemdkleidern über den Pariser Catwalk.

Der libanesische Designer Elie Saab hatte Paris mit elfenhaften Designs verzaubert, bei Armani stand alles im Zeichen des Mondes und bei dem Amsterdamer Label Viktor & Rolf wurden Unmengen an Tüll verbraucht.

Alles in allem genug Inspiration für einen tollen Frühling und Sommer in 2010.




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