Modetrends 2012 - Highlights in der Zusammenfassung

Bild:Awear-Exotica Floral-Prshots.com

Ein Blick auf die Modetrends 2012 lässt Frauen weltweit aufatmen: Puh, zum Glück keine Kompletterneuerung. An die Overalls vom letzten Jahr hatte man sich schon so gewöhnt. Pastellfarben sehen so schön aus bei braun gebrannter Haut und überhaupt war Colourblocking ja auch schon im vergangenen Herbst angesagt. All diese Trends bleiben uns also erhalten. Damit es aber nicht langweilig wird, haben sich die Designer auch Neues für 2012 ausgedacht.

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Overalls en Vogue 2012
Wer im letzten Sommer massenweise Overalls gekauft hat, braucht seine Garderobe für den Sommer 2012 kaum mehr mit neuen Trends auffüllen. Die schicken Einteiler sind auch im Sommer dieses Jahres en Vogue. Es war auch fast zu vermuten, dass sich diese praktischen Kleidungsstücke nicht so schnell vertreiben lassen. Overalls sind sexy, sie zeigen in der kurzen Variante viel Bein, sind aber trotzdem bequem. Bei einem Minirock hingegen gibt es häufiger peinliche Verrutscher. Accessorize und Escada Sport zeigen diesen Modetrend 2012 in ihren Kollektionen.

Garconne-Hosen, Flapper-Kleider und Colourblocking

Bei Gucci, Marc Jacobs und Alberta Ferretti scheinen die Models einer Zeitmaschine entsprungen zu sein. Die Goldenen Zwanziger werden hier mit Flapper-Kleidern und Garconne-Hosen wiederbelebt. Das ist nicht unbedingt jedermann Geschmack und passt auch nicht zu jeder Figur: Die Kleider betonen die Hüfte und gewähren tiefe Einblicke ins Dekolletee. Balmain greift im Zusammenhang mit den 20ern einen weiteren Modetrend 2012 auf: Schwarz und Weiß. Grafische Muster, die gespiegelt und ineinander verschränkt sind, sind typisch für den Art Déco Stil von damals. Mit schwarzen, weißen und goldenen Pailletten kreiert Balmain ein bezauberndes Muster für seine aktuelle Kollektion. Colourblocking mit den beiden Nichtfarben betreiben auch Blacky Dress, Patrizia Pepe und Schuhmacher.

Fließend leichte Stoffe
Die Modetrends 2012 beglücken Fashionistas mit atemberaubenden Kleidern. In diesem Sommer darf es wallen und wogen. Die Kleider bestehen nämlich aus fließend leichten Stoffen, die in großzügigen Bahnen drapiert sind. Stephan Pelger lässt seine Models in opulenten Sommerkleidern über den Catwalk laufen. Auch bei Dolce & Gabbana sind die Kleider aus leichtem Chiffon gearbeitet. Die beiden Italiener haben sich für diesen Sommer aber etwas ganz Besonderes ausgedacht: Nicht Blumen und Blüten, sondern Auberginen und Zitronen findet Frau auf den Kleidern. Auf den ersten Blick ein fließendes Muster, auf den zweiten ein Vitamincocktail. Wer's mag.

Grafische Muster
Leuchtende Drucke in den Farben Eisblau, Rot und Giftgrün - übrigens die Trendfarben 2012 - finden sich nicht nur bei der britischen Designerin Mary Katrantzou, sondern auch bei dem Designtalent Alexandra Kiesel. Sie hat auf der Fashion Week in Berlin ihre erste große Kollektion vorgestellt. Selbst das Modehaus Benetton springt auf den Zug auf: Hier sind einer der wichtigsten Modetrends 2012 auch grafische Muster in Knallfarben. Keine Sorge, es entsteht kein Bonbonpapiereffekt.

Und wenn die Farben nicht knallen, dann liegt das an der Puderzuckerschicht. Die liegt zentimeterweise auf den Farben bei Philip Lim: Apricot, Flieder und Rosé. Natürlich werden diese Puderfarben am besten mit Weiß kombiniert. Das ist nur etwas für zarte Seelen! Weiß und Pastell hat sich übrigens auch der Altmeister Karl Lagerfeld in seiner aktuellen Kollektion für Chanel angenommen. Nur findet Frau bei ihm noch einer wichtigen Modetrend 2012: Glitzerapplikationen und Pailletten. Auch Prabal Gurung und Versace setzen auf Metallic-Glanz.

Die Modetrends 2012 bringen also Glamour in den Alltag!

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