Shapewear - Die Unterwäsche die Pölsterchen wegzaubert

Bild:©Marks & Spencer Pin Up/prshots.com

Mit Shapewear verstecken Stars ihr Bäuchlein. Cameron Diaz tut es, Eva Longoria, Beyonce Knowles und Jennifer Lopez tun es auch. Also dürfen wir Normalofrauen es erst recht.

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Beim Stichwort Formwäsche fällt einem ganz sicher nicht zuerst sexy ein. Viel eher Liebestöter, fleischfarbende Omschlüpper oder kneifende Riesenbuksen. Heutzutage heißt Formwäsche aber "Shapewear". Und mit diesem englischen Begriff und ein paar amerikanischen Firmen, die sich dem Thema angenommen haben, wurden die Omaschlüpfer zur Lieblingswäsche der Stars. Die, ganze nebenbei, sogar sexy sein kann.

Natürlich haben Cameron Diaz und Co. einen persönlichen Fitnesstrainer und einen Ernährungsberater, der mit ihnen zusammen Kalorien zählt. Trotzdem sind sie nur Frauen mit Gelüsten. Und zudem stehen sie noch unter einem enormen Druck. Ein Taillenformer oder ein formender Body entlastet sie ein Stück weit von diesem Druck. Davon abgesehen, unterstützt und formt Shapewear auch nur was an weiblichen Rundungen da ist. Sie können aus einer Größe 40 auch keine 36 machen.

Shapewear besteht aus Mikrofasergewebe, das sich wie weiche Baumwolle anfühlt. Das Material hat einen hohen Elasthananteil. Es ist daher sehr gut dehnbar. Die Unterwäsche formt den Körper: Sie pusht Po und Busen und lässt Röllchen und Dellen verschwinden.

Im Gegensatz zu anderer Wäsche, wie zum Beispiel Minimizer-BHs für große Oberweiten, unterstützt ein Shapewear-BH die natürliche Form der Brust. So wird eine große Oberweite zum Beispiel knackig und attraktiv gezaubert. Moderne Formwäsche ist atmungsaktiv; sie sitzt locker am Körper. Trotz ihres Effektes beengt sie die Trägerin nicht. Experten sagen der Wäsche auch eine gesundheitsfördernde Wirkung nach. Taillenformer, Shapewear-Body und stützende Strumpfhosen sollen nämlich den Blutkreislauf unterstützen.

Natürlich haben die Pfunde-weg-Mogler noch einen positiven Effekt: Sie pushen nicht nur Busen und Po, sondern auch das Selbstbewusstsein. Wenn Frau weiß, es speckt und rollt nichts, dann läuft sie automatisch aufrecht und selbstsicherer.

Figurformende Wäsche kann heiß sein. Es gibt sie nicht nur in den Einheitsbreifarben Schwarz, Weiß und Nude. Triumph hat pinke Panties im Sortiment; bei La Perla wird Shapewear transparent und Spanx versucht sich in Haute-Couture mit Spitzenelementen. Zu viel Spitze darf es aber auch nicht sein, denn die kann wieder auftragen. Und dann wäre ja die ganze Mühe umsonst. Formwäsche erobert übrigens langsam auch die Damenoberbekleidung. Bei Yummie Tummie gibt es ein Top mit Rüschen und Bauch-weg-Effekt im Sortiment. Und Männer tragen die Mogelwäsche auch. Überwiegend als Unterhemden, um die natürliche V-Form zu betonen.

Shapewear ist überall und die Diätindustrie bekommt schon Sorgenfalten!

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