Swapping - Kleidertausch für Modefans

Bild:©Konradbak - Dreamstime.com

Schon mal was von Swapping gehört? Wie so vieles ist auch dieser neue Trend frisch aus Amerika zu uns nach Deutschland geschwappt. Kurz gesagt ist Swapping ein Kleidertausch ganz ohne Bezahlung. Das Prinzip ist einfach: Tausche ungeliebtes Kleidungsstück, dass nur unnötig meinen Kleiderschrank blockiert, gegen ein anderes.

 

Seien wir doch mal ehrlich, fast jede Frau hat mindestens einen modischen Fehlkauf im Schrank, von dem sie sich gern trennen würde, der aber viel zu schade zum Wegwerfen ist. Wenn Sie also bisher nicht wussten, was Sie mit der Hose machen sollen, die Ihnen, geben wir es mal zu, schon beim Kauf ein kleines bisschen zu klein war, aber einfach soooo gut aussah, dann ist eine Swapping-Party perfekt für Sie.

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So funktioniert der Swapping Kleidertausch:


Den meisten Spaß bringt so ein Klamottentausch im Rahmen eines lustigen Mädelabends. Hierfür eine überschaubare Zahl von Freundinnen zur Tauschparty nach Hause einladen. Jede bringt  5-10  eigene Kleidungsstücke oder Accessoires zum Tauschen mit, die sie abgeben möchte.  Wobei Ladenhüter und arg abgenutzte Kleidung aus Gründen der Fairness natürlich zu Hause bleiben sollte. Sämtliche Kleidungsstücke zum Tauschen in der Mitte des Zimmers stapeln und nun kann für alle das fröhliche Wühlen nach Schnäppchen beginnen.

Da es bei Swapping in der Essenz immer noch um Frauen und Mode geht, müssen dabei allerdings bestimmte Regeln herrschen. Wir wollen ja kein Haargezerre und Gezicke auf der Swapping-Party :-) In der Regel gibt es eine Mindestanzahl von Modeartikeln, die zur Party mitgebracht werden müssen. Jede darf genauso viele Teile, wie sie zum Tauschen abgegeben hat, auch wieder mitnehmen. Natürlich nur viel schönere :-) Alle Teile die bis zum Ende des Abends kein Herz einer Fashionista erobern konnten, werden gespendet.

Swapping-Parties können natürlich auch im großen Stil organisiert werden oder nur auf Designer-Kleidung spezialisiert sein. In Hollywood und London sind Swapping-Parties bereits der Mega-Trend, ganze Scharen von Frauen stürmen die Hallen, selbst der ein oder andere Star wurde hier schon gesichtet. 

In Hollywood und in zeitweise geöffneten Swap-Shops, wie dem Visa Swap Shop, der in Berlin und London bereits seine Türen für begeisterte Tauscher eröffnet hat, wird übrigens nicht nach Masse, sondern nach Wert der Ware umgetauscht. Die Designerkleidung wird zuvor beim Veranstalter abgegeben, der sie schätzen lässt. Den Gegenwert für die mitgebrachte Kleidung gibt es als Jetons ausgehändigt oder auf einer Karte gespeichert, mit der dann Swap-Shop eingekauft werden kann.

Übers Swapping freut sich übrigens nicht nur Ihr Kleiderschrank und Ihr Fashionista-Herz, sondern auch die Umwelt. Nicht selten wird nigel-nagel-neue Kleidung weggeworfen, statt verschenkt oder zumindest recycelt.

Fazit: So ein Swapping-Abend mit Freundinnen kann Sie um einige ungeliebte Stücke und Fehlkäufe ärmer und um wenige schicke Teile reicher machen. Die passen dann perfekt in Ihre Garderobe und auch in den Schrank. Umso schöner, dass sie sie keinen Cent kosten. Daneben geht Ihr überfüllter Kleiderschrank endlich wieder zu und seit langem herrscht mal wieder Ordnung in Ihrem Arsenal von Kleidern, Schuhen und Accessoires. Dazu kommt noch das gute Gefühl, etwas für die Umwelt getan zu haben. Ach ja, Kleidertausch kann so schön sein :-)


 

 

 

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