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Bild:©andreas reimann/aboutpixel.de
Unsere Vornamen begleiten uns ein Leben lang und genau aus diesem Grund machen sich werdende Eltern intensive Gedanken über den passenden Babynamen. Gut gemeinte Ratschläge von Freunden und Verwandten können dabei oft hilfreich sein, müssen es aber nicht. In erster Linie sollten die werdenden Eltern selbst über den Vornamen ihres Kindes entscheiden und sich nicht zu sehr beeinflussen lassen.
Es dabei unbedingt Tante Klara oder Omi Trudi Recht machen zu wollen, die sich schon immer ein Familienmitglied mit dem Vornamen ihrer einstigen Jugendliebe gewünscht haben, dürfte kein guter Gedanke sein, auch wenn Sie die beiden Damen noch so schätzen.
Oder sind Sie der festen Meinung, dass Ihr Sohn später in Schule oder Sport gern mit "Bertfried" oder "Adalbald" angesprochen werden möchte?
Wer sich näher mit der Namenswahl beschäftigt, wird schnell feststellen: Die Geschmäcker sind in diesem Bereich extrem verschieden. Immer häufiger entscheiden sich Paare für seltene Vornamen, wobei andere eher traditionellen deutschen Vornamen oder biblischen Namen den Vorzug geben. In Zeiten der Globalisierung und des Austauschs mit anderen Kulturen tauchen auch vermehrt Vornamen anderer Länder auf. Spitzenreiter sind dabei nordische, niederländische und amerikanische Vornamen. Selbst psychologische Aspekte spielen bei der Namenswahl eine Rolle: Selbst wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, aber oft werden Vornamen von uns mit bestimmten Personen aus unserer Vergangenheit in Verbindung gebracht. Je nachdem ob uns diese positiv oder eher negativ in Erinnerung geblieben sind, bewerten wir auch die Vornamen unterschiedlich. Was die Sache natürlich nicht unbedingt einfacher macht :-) Das Paar hat die Auswahl, wie man sieht aber auch die Qual der Namenswahl.