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Bild: ©Namensschnuller.de
Wer ein Baby oder kleine Kinder hat, ist in der Regel dankbar über eine Erfindung: Den Schnuller, auch Nuckel oder Nucki genannt. Bei ausgeprägten Schreiphasen der lieben Kleinen, schmerzhaftem Zahnen oder einfach nur Einschlafproblemen – schwupps, den Schnuller in den Mund und schon gibt es ein wenig Entspannung für die stressgeplagten Eltern.
Auch Babys und Kinder lieben die kleinen Gummistöpsel. Schon im Bauch von Mama haben viele das Nuckeln am Daumen geübt. Sind die kleinen Wonneproppen auf der Welt, macht der angeborene Saugreflex erst richtig Sinn. Jetzt gilt es, die Nahrung aus Mamas Brust oder dem Fläschchen zu saugen. Das macht nicht nur satt, sondern beruhigt und tröstet auch ganz herrlich. Fast genauso gut kann das Nuckeln am Schnuller beruhigen.
Kein Wunder, dass sich viele kleine Kinder, die schon
zur Tagesmutter oder in die Kinderkrippe gehen, den
Schnuller nicht abgewöhnen wollen. Das bringt aber Probleme mit sich. Denn immer dann, wenn mehrere Kleinkinder zusammen in einem Raum spielen, ist ein "fröhliches" Schnuller-Wechsel-Spiel geradezu vorprogrammiert. Welches spielende Kleinkind legt schon besonderen Wert darauf, seinen eigenen Schnuller zu beaufsichtigen? Da wird der Schnuller beim Spiel oder Mittagsschlaf verloren, dem einen Kind versehentlich von der Tagesmutter ein falscher Schnuller zugeordnet und fix landen Schnuller samt fremder Bakterien im Mund des Kindes.