Was koche ich heute? App liefert täglich schnelle Gerichte zum Nachkochen

Was kochen? - Rezepte gibt's gratis auf dein Handy© lightwavemedia - Fotolia.com

Was koche ich heute denn nur? Diese Frage kennt wohl jeder, insbesondere alle Mütter. Dabei sind unsere Kids sind bei der Beantwortung auch nicht gerade eine Hilfe. Außer du möchtest tagtäglich von Spaghetti und Pfannkuchen leben :-) Bei der Suche nach neuen, kreativen und gleichzeitig unkomplizierten Rezeptideen ist nun Rettung in Sicht. Eine kostenlose App mit dem vertrauensvollen Namen "Die Kochmamsell" hilft uns bei der täglich wiederkehrenden Frage, was denn nun heute auf dem Tisch stehen soll. Täglich bekommst du drei Rezeptvorschläge, ganz auf deinen Wunsch-Einkaufsmarkt abgestimmt, so dass du alle Zutaten dort auch bekommst. Langes umständliches Einkaufen entfällt, selbst Sonderangebote werden angezeigt.

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Was ist das denn? Eine Kochmamsell ?

Früher war doch alles besser. Früher musste man sich nicht mit der lästigen, immer wiederkehrenden Frage beschäftigen: Was kochen wir heute ? Denn früher gab's Kochmamsells. Ok, natürlich nur in den Haushalten großbürgerlicher Familien. Eine Kochmamsell war früher der gute Geist in den Küchen. Ein Profi, der nicht nur für leckeres Essen auf dem Tisch sorgt, sondern dabei auch die Haushaltskasse im Auge behielt und die Vorratskammer organisierte. Hach, ist das nicht eine wunderbare Vorstellung? Nun gibt es heute zwar keine Kochmamsell mehr, aber immerhin eine Kochmamsell App. Diese rührt nicht selbst den Kochlöffel, liefert aber immerhin täglich drei leckere Rezepte. Immer abgestimmt auf die Wochenangebote der lokalen Supermärkte und Discounter. Nur kochen musst du leider noch selber.

Wer hat sich das ausgedacht?

Hinter Kochmamsell steckt gar keine Frau, wie man meinen könnte. Kochmamsell sind Arno Meyer zu Küingdorf und Norman Natterer. Beide sind studierte Geisteswissenschaftler und haben bereits in unglaublich unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. So war Arno Meyer zu Küingdorf schon Chef eines Programmkinos und hat Romane und Drehbücher geschrieben. Norman Natterer kommt aus dem Event-Bereich. Er war es auch, der sich gefragt hat, warum Menschen lieber auf die Tiefkühlpizza warten, statt dieselbe Zeit fürs Kochen frischer Gerichte zu verwenden. Die Antworten auf diese Frage haben die beiden genutzt, um die Kochmamsell-App zu entwickeln und zu perfektionieren.

So funktioniert die Kochmamsell-App

Zuerst gilt es, den Supermarkt auszuwählen, in dem du einkaufen möchtest. Auch Discounter wie Aldi- und Penny, Netto, Rewe und Lidl stehen zur Auswahl. Pro Markt werden dir dann drei Rezepte zum Nachkochen angezeigt. Mindestens eins davon ist vegetarisch. Dabei sind die Rezeptvorschläge jeweils auf das Sortiment deines Wunsch-Marktes abgestimmt. Das heißt, die App wirft nur Rezepte aus, deren Zutaten auch tatsächlich alle in diesem einen Supermarkt zu finden sind.

Denn wer will schon, nachdem er im Supermarkt Nudeln und auf dem Wochenmarkt Spinat gekauft hat, mit hungrigem Magen einmal quer durch die Stadt zum Asia-Shop fahren, um schnell noch rote Currypaste zu besorgen? 

Nach der Arbeit mal eben kurz noch einkaufen, ein Vorsatz, der sonst meist schiefgeht, funktioniert mit den Rezeptvorschlägen der Kochmamsell also tatsächlich. 

Hast du das passende Rezept ausgewählt, wird dir eine exakte Einkaufsliste für vier Portionen angezeigt. Ein weiterer Vorteil: Die Liste liefert nicht nur die Zutatenliste, sondern zeigt auch die Preise an. Inklusive Sonderangeboten. Die App zeigt dir also auch, wie du heute besonders günstig kochen kannst. Du sieht auf einen Blick, wie stark deine Haushaltskasse strapaziert wird und ob das Geld im Portemonnaie noch reicht.

Die Rezepte selbst sind sagenhaft bodenständig und unkompliziert. Weder braucht man ein Fremdwörterlexikon, um die Zutatenliste zu verstehen, noch muss man Paul Bocuse persönlich sein, um das Gericht ohne Pannen nachkochen zu können. Ganz im Gegenteil: Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich zwischen einfach und sehr einfach. Im Zweifelsfalle können also auch Kinder problemlos mitkochen.


Weiterer Vorteil: Du sparst richtig Zeit!

Hat die Familie Hunger, muss es schnell gehen. Wer jetzt noch langatmig in Kochbüchern blättert, um sich die Frage " Was koch ich heute ?" zu beantworten, wird bei den hungrigen Mäulern wenig Begeisterung ernten. Da zählen unkomplizierte Ideen, die man schnell umsetzen kann, damit die Family satt und zufrieden am Tisch sitzt. Genau da setzt die App an. Sie liefert auf Tastendruck nicht nur drei Rezept-Vorschläge - einer davon sogar vegetarisch - auch einen schnellen Überblick über Preis und Zubereitungszeit.

So gut wie alle einfachen Gerichte der Kochmamsell brauchen rund 30 Minuten Zubereitungszeit. Viel schneller geht es wirklich kaum.


Und was kostet das?

Gar nichts. Die Kochmamsell-App ist kostenlos und für Android sowie für iPhone, iPad und iPod touch ab iOS-Version 7.0 zu haben. 

Alles in allem liefert die App eine unkomplizierte Hilfe für alle, denen die Frage "Was koche ich heute ?" sonst gern mal die Schweißperlen auf die Stirn getrieben hat.

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