Finderlohn für Verlorenes - Bringmeback hilft Finder und Eigentümer

Bild:©javier brosch - Fotolia.com Finderlohn für Verlorenes

Du hast einen Gegenstand gefunden und weißt nicht wohin damit? Das neue Kölner Start-Up Bringmeback will das Prinzip des Finderlohns revolutionieren und von nun an dafür sorgen, dass verlorene Handtaschen, Schlüssel und Notebooks zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurückfinden. Wie die meisten genialen Ideen klingt das Konzept zunächst einmal simpel – für kleine und große Schusselchen kann es jedoch die Rettung sein.


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Du kennst Bringmeback schon oder hast es schon einmal gehört? Das kann zwar sein, allerdings handelt es sich hierbei nicht um das gleichnamige Rücknahme-System für Kleidung und Schuhe von der Firma Puma, also bitte nicht verwechseln!

Die Erfinder
Hinter dem neuen Portal Bringmeback stecken IT-Spezialist Christoph Kind, der für die Produktentwicklung sowie die Plattform selbst zuständig ist, und Thomas Ott, der den kaufmännischen Bereich des Start-Ups sowie die Vermarktung betreut.


Ausgangspunkt für ihr neues Portal war die Erkenntnis, dass zwar ständig irgendetwas verloren geht, aber auf dem konventionellen Weg über das Fundbüro in nicht einmal 20 Prozent der Fälle wiedergefunden werden kann. Meist scheitert es am fehlenden Anreiz, etwas Gefundenes auch tatsächlich dort abzugeben, in anderen Fällen kann der verlorene Gegenstand seinem Besitzer nicht eindeutig zugeordnet werden.

Das Portal Bringmeback begegnet beiden Problemen, indem einerseits die verlorenen Gegenstände eindeutig gekennzeichnet werden und man andererseits den ehrlichen Finder mit der Aussicht auf einen Finderlohn auf die Seite lockt.


So funktioniert Bringmeback:
Du lässt Deinen Wertgegenständen auf Bringmeback eine Codenummer zuweisen, registrierst sie dort und gibst den Finderlohn an, den Du im Falle eines Falles zahlen würdest. Gleichzeitig stattest Du Deinen Schlüsselbund, Deinen Koffer oder Deine Handtasche mit Aufklebern oder Anhängern aus, die die Codenummer tragen.

Wenn nun jemand Deinen Schlüssel findet, wird er durch den Marker zu Bringmeback geführt und kann dort die Codenummer eingeben. Die Rückgabe und die Auszahlung des Finderlohns werden dann von Bringmeback organisiert, und zwar anonym über ein Treuhandkonto – es sei denn, Du möchtest den Finder lieber selbst treffen und Dich persönlich bedanken.

Ganz kostenlos ist dieser Service leider nicht: Du bezahlst für die Schlüsselanhänger oder Aufkleber, die Du direkt bei Bringmeback bestellst, außerdem sind fünf Euro Bearbeitungsgebühr fällig, solltest Du tatsächlich etwas verlieren und über Bringmeback zurückerhalten. Für Finder ist der Dienst hingegen komplett gratis, sie dürfen also auch ihren Finderlohn komplett behalten.


Wieviel Finderlohn ist üblich?
Wenn Du unsicher bist, wie viel Finderlohn Du zahlen möchtest, kannst Du Dich übrigens am Bürgerlichen Gesetzbuch orientieren. Dort ist geregelt, dass der Finder fünf Prozent des Wertes verlangen kann, wenn der fragliche Gegenstand weniger als 500 Euro wert ist. Ist er teurer, kommen für den Mehrwert noch einmal drei Prozent Finderlohn hinzu.



Wir finden, Bringmeback ist ein nützliches Konzept, das in der heutigen Zeit sicherlich viel Zuspruch erhalten wird.


Zur Bringmeback-Webseite gehts hier.




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