Mit "Second Life" ins virtuelle Doppelleben starten

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Das Leben bietet Ihnen zu wenig Abwechslung? Sie haben das Gefühl, es plätschert dahin wie ein gleichförmiger Fluss, ohne richtige Höhen oder Tiefen - Ihnen fehlt aber der Mut, um mal etwas richtig Verrücktes zu tun oder ordentlich über die Strenge zu schlagen?

Die virtuelle 3D Internet-Plattform "Second Life" gibt Ihnen völlig gefahrlos die Chance, aus Ihrem Leben auszubrechen. Wer möchte, kann hier in ein zweites Ich schlüpfen und ein virtuelles Doppelleben beginnen, das so gar nichts mit dem "Echten" zu tun hat. Wie wär’s mit einer Traumfigur a la Heidi Klum, seien sie verrückt und flippig wie Paris Hilton, oder steht Ihnen der Sinn eher danach, einmal Stilikone zu sein wie Sienna Miller, alles kein Problem. Sie allein bestimmen, wie Ihr Avatar, also die Kunstfigur, mit der Sie sich im Second Life bewegen, aussehen soll.

Rund vier Millionen Mitspieler haben sich hier schon eine neue Identität samt virtuellem Zuhause geschaffen, haben einen Freundeskreis, heiraten, haben einen Job und verdienen damit sogar Geld. Linden–Dollar, genannt nach dem Erfinder der Plattform, heißt die virtuelle Währung, die auf manchen Tauschportalen gegen echte Dollar eingetauscht werden kann.

Einige Spieler wie die deutsche Lehrerin Ailin Gräf, im "Second Life" virtuell als Immobilienmaklerin Anshe Chung" unterwegs, hat die künstliche Welt bereits reich gemacht. Obwohl man sich hier keinen Illusionen hingeben darf, nur ganz wenige Glückliche konnten bislang hier das große Geld machen, die Regel sind eher kleine Verdienste von wenigen Euro.




Wo Geld ist, darf auch die Werbung nicht fehlen, schon jetzt haben große Firmen wie Adidas, IBM oder Toyota die künstliche Welt als Werbeplattform entdeckt und die virtuellen Bewohner mit ihren Produkten ausgestattet.

Wer mitmachen will, kann zwischen zwei unterschiedlichen Versionen, darunter eine kostenlose Basisvariante, wählen.

Dabei ist Second Life alles andere als ein Paradies im Web, auch hier kann man pleite gehen oder von bösen Jungs mit Waffen bedroht werden und selbst eine Atombombe gibt es. Da ist es dann doch gut, dass die Bewohner nicht aus Fleisch und Blut sind, denn das bietet Ihnen gegenüber dem wahren Leben einen unschätzbaren Vorteil: Sterben kann hier niemand.

 

Zur Second Life Welt gehts hier.

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