Kind trödelt und das morgens - mit diesen Tipps wird es einfacher

Bild:© Kzenon - Fotolia.com Kind trödelt morgens

Das Frühstück steht noch unberührt auf dem Tisch, der Schulbus wartet schon und Dein Kind trödelt immer noch herum: In solchen Situationen kann auch einer für gewöhnlich stresserprobten Familienmanagerin mal der Geduldsfaden reißen – nicht, dass das gegen morgendliche Trödelei helfen würde. Es gibt jedoch ein paar Tipps, mit denen Du für Dein Kind und Dich die Hektik morgens reduzieren kannst, denn normalerweise läuft ein Tag desto besser, je entspannter Du ihn beginnst.



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Die Zeitfallen finden
Um der Trödelei morgens entgegenzuwirken, solltest Du Dich zunächst einmal fragen, wann und warum es hektisch wird. Stimmt vielleicht Deine Planung nicht, weil Du genau dann die Brote schmieren müsstest, wenn Deine Jüngste Hilfe beim Anziehen braucht? Oder verbringst Du jeden Morgen eine Viertelstunde damit, für Dein Kind nach Klamotten zu suchen? Zu wissen, wo die individuellen Zeitfallen liegen, ist bereits der erste Schritt zur Lösung des Problems.


Zeitpuffer einplanen
Dein Kind trödelt morgens herum und macht so sämtliche Zeitpläne zunichte? Dann brauchst Du ein bisschen Spielraum für Unvorhergesehenes. Lass Dein Kind zehn Minuten oder eine Viertelstunde früher aufstehen – und erkläre ihm ruhig, dass das wegen seiner Trödelei nötig ist, denn wer morgens eine Viertelstunde mit einem Bein in der Schlafanzughose auf der Bettkante sitzen und vor sich hin träumen will, der muss eben entsprechend früher aus den Federn.


Am Abend vorher vorbereiten
Wenn morgens Hektik ausbricht, weil das Kind trödelt, liegt das Problem (und seine Lösung) gar nicht so selten auch im Abend vorher. Was Du jetzt schon erledigen kannst, solltest Du nach Möglichkeit auch tun, denn am Abend hast Du viel eher Zeit und bist frei von Termindruck. So sollte beispielsweise die Büchertasche bereits am Abend gepackt werden. Fehlt dann tatsächlich noch ein Heft, könnt Ihr jetzt noch auf die Suche gehen, ohne deswegen den Bus zu verpassen.


Klamotten-Diskussionen vermeiden
Musst Du jeden Morgen eine zeitraubende Diskussion darüber führen, was nun angezogen wird, weil Dein Kind den blauen Pulli heute aus unerfindlichen Gründen nicht ausstehen kann, der grüne nicht zu finden ist und der rote, den es unter Umständen tragen würde, gerade mit einem dicken Kakao-Fleck im Wäschekorb liegt?

In solchen Fällen solltest Du am Abend vorher zusammen mit Deinem Kind aussuchen und herauslegen, was am nächsten Morgen angezogen wird; dabei siehst Du dann auch gleich, ob vielleicht irgendwo ein Knopf fehlt. Wenn Dein Kind trotzdem trödelt und den gestern ausgesuchten Pulli am nächsten Morgen ganz schrecklich findet, ist allerdings Konsequenz gefragt, damit die morgendliche Klamotten-Diskussion nicht trotzdem noch stattfindet.


Den Frühstückstisch vorbereiten
Dein Kind trödelt vor allem am Frühstückstisch herum? Gerade beim Essen sollte keine Hektik entstehen, deshalb gilt auch hier: Deckst Du den Tisch fürs Frühstück bereits am Abend zuvor, kommt am nächsten Morgen kein Stress auf. Den Aufschnitt holst Du natürlich erst dann aus dem Kühlschrank, wenn er tatsächlich gebraucht wird; Teller, Tassen und Besteck allerdings können gut auf dem Küchentisch übernachten.

Wenn Du möchtest, kannst Du sogar fertige Butterbrote schmieren und über Nacht im Kühlschrank lagern. In einer Brotdose, das wussten schon unsere Großmütter, bleibt Brot nämlich wunderbar frisch und braucht am Morgen nur noch kurz belegt werden.



Es mögen zwar nur ein paar Handgriffe sein, die Du Dir dadurch sparst, Du wirst aber dennoch viel gelassener reagieren, wenn Dein Kind trödelt, denn im allerhöchsten Notfall reicht auch mal das bereits fertig im Kühlschrank liegende Butterbrot.



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