Moderne Kunst fast kostenlos ausleihen

Bild: © arsdigital - Fotolia.com

Sie lieben moderne Kunst, die Kunstgalerien sind Ihnen aber viel zu teuer? Es gibt auch eine wesentlich günstigere Möglichkeit, an neue Bilder für Ihre Wohnung zu kommen. Mieten Sie sich Ihre Lieblingsbilder doch einfach. In sogenannten Artotheken dürfen Sie sich moderne Kunstwerke kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr zeitlich begrenzt ausleihen.

Anzeige

Schon seit einigen Jahren liegt "Cocooning", was übersetzt soviel bedeutet wie das gemütliche Einigeln zu Hause, im Trend. Treffen mit Freunden finden nicht mehr überwiegend an öffentlichen Plätzen wie Kino oder Kneipen statt, sondern oft in den eigenen vier Wänden, bei gemeinsam gebrutzelten Köstlichkeiten oder einem lockeren Video-Abend.

Doch was genau macht ein gemütliches Zuhause aus? Natürlich beeinflussen die gewählten Möbel die Wohnatmosphäre. Aber Wohnstil hin oder her - Ganz ohne ein wenig Dekoration bleibt selbst die schönste Einrichtung leblos und nüchtern. Wer dabei eher auf dezente Wohnaccessoires, als auf viel Nippes und anderen Krimskrams steht, kann zumindest mit schönen Bildern oder Kunstdrucken an den Wänden für eine angenehme Atmosphäre sorgen.




Dabei müssen Sie keine Unsummen ausgeben, um moderne Kunst in Ihre Wohnung zu zaubern. Insgesamt rund 100 Artotheken in Deutschland, meist öffentliche Bibliotheken, Museen oder Kunstvereine, verleihen zahlreiche originale Kunstwerke für einen begrenzten Zeitraum. Bis zu vier Monate können Sie Ihre weißen Wände so mit modernen Bildern schmücken und müssen fürs Ausleihen lediglich eine kleine Gebühr im einstelligen Eurobereich zahlen – manche Artotheken verleihen sogar ganz kostenlos. Und haben Sie sich im Lauf der Zeit am Bild "sattgesehen", holen Sie sich ganz einfach das nächste Wandbild aus Ihrer Artothek.

Weiteres Wissenswerte zum Thema und ein Verzeichnis aller Artotheken finden Sie hier auf der Homepage des Artothekenverbandes Deutschlands.


Diesen Artikel bewerten:
(0)

Was meinst du zum Thema?

comments powered by Disqus