Raumduft – Mit Diffusor, Duftkerze und Co der Seele schmeicheln

Bild: © matka_Wariatka/fotolia.de

Ein angenehmer Raumduft sorgt dafür, dass Sie sich in ihrem Zuhause so richtig wohl fühlen, denn Düfte wirken direkt auf unsere Stimmung, ohne dass man sich dem entziehen könnte. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der Geruchssinn eng mit dem limbischen System verbunden ist. Und dieser Teil des Gehirns ist unter anderem Sitz unserer Emotionen. Denken Sie nur an die belebende Wirkung von frischem Zitronenduft oder die beruhigende Wirkung von Lavendel. Welcher Duft als angenehm empfunden wird, das beurteilt jedoch jeder anders. Zum Glück ist aber das Angebot an Düften breit gefächert und reicht von klassisch zeitlosen Düften wie Vanille oder Rosenduft, bis hin zu Exoten wie dem Duft nach Weihnachtsgebäck oder leckerem Früchtepunsch. Ist die Wahl auf einen bestimmten Raumduft gefallen, heisst es noch, sich für eine Methode der Duftverteilung zu entscheiden. Neben klassischen Räucherstäbchen und Duftkerzen gibt es heute noch zahlreiche andere Möglichkeiten einen Raum zu „beduften“.


Die Duftkerze – romantisch und gemütlich

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Beginnen wir aber mit dem Klassiker, der Duftkerze. Ihr großes Plus: Das Kerzenlicht löst sogleich ein Gefühl von Wärme und Behaglichkeit aus. Der Nachteil: Viele Menschen reagieren auf Duftkerzen mit Kopfschmerzen, weil das Wachs die Duftmoleküle sehr schnell freisetzt und der Raumduft sehr intensiv wird. Wer damit kein Problem hat, kann darin schwelgen: Die Auswahl ist riesig und reicht von der einfachen Kerze aus der Drogerie bis hin zu den Duftnoten teurer Damenparfüms. Aber: Duftkerzen nie länger als ein bis zwei Stunden am Stück brennen lassen und hochwertige, paraffinfreie Kerzen bevorzugen.



Der Diffusor – lang anhaltende Aromen in schöner Kristallflasche

Der Diffusor besteht häufig aus einem dekorativen Glasgefäß und Stäbchen aus Bambus oder anderen Hölzern, die man darin versenkt. Die Duftflüssigkeit im Gefäß wird von den Hölzern langsam aufgesogen und steigt nach oben. Je mehr Stäbchen man hineinsteckt, desto intensiver der Raumduft. Ein Diffusor ist weit weniger intensiv als die Duftkerze, weil er die Duftmischung nach und nach an die Umgebung abgibt. Dafür verfliegen die Düfte aber auch nicht so schnell.


Das Raumspray – Einmal zisch, aber schnell wieder weg

Eine verbreitete Methode, sich möglichst schnell von unangenehmen Gerüchen zu verabschieden, ist das Raumspray. Die Wirkung ist jedoch sehr bescheiden. Es wirkt zwar kurzfristig und intensiv, verfliegt aber auch genau so schnell wieder. So manche schlechten Gerüche haben sich besser durch das schlichte Öffnen des Fensters erledigt. Und Ursachen für dauerhaften üblen Geruch in Wohnung oder Haus sollte man ohnehin besser auf den Grund gehen. So kann ein muffiger Geruch durchaus auch ein Indiz für einen versteckten Schimmelbefall in der Wohnung sein.


Die Duftlampe – einfache Handhabung, ergiebiges Ergebnis

Wer romantisches Kerzenlicht bevorzugt, kann neben der Duftkerze auch zur Duftlampe greifen. Anders als bei der Duftkerze kann man hier aber viel sparsamer dosieren und mit reinen ätherischen Ölen den Raumduft verbessern: Über einem Teelicht wird in einer kleinen Schale Wasser mit wenigen Tropfen des Öls erwärmt und an den Raum abgegeben.


Der Duftstein – unkomplizierter Lieblingsduft an jedem Ort

Duftsteine bestehen meist aus porösem Stein wie Ton und können überall platziert werden. Die meist schön gestalteten preiswerten Steine, verteilen ihren Duft unmittelbarer, z.B. gegen unangenehme Gerüche auf der Gästetoilette oder gegen Tabakgeruch. Einfach wenige Tropfen Duftöl direkt auf den Stein träufeln, das poröse Material gibt den Duft über einen längeren Zeitraum nach und nach ab.


Das Bügelwasser – Für alle, die den Duft von frisch gewaschener Wäsche mögen

Wer mag ihn nicht, den Duft frisch gewaschener Wäsche? Auch hier kann man nachhelfen, damit das Schlafzimmer und der Kleiderschrank noch Wochen später dezent duften. Zum Beispiel mit speziell parfümiertem Bügelwasser oder Schrankpapier.


Raumduft ist grundsätzlich ein Wohlfühlfaktor - probieren Sie es aus. Wer Probleme mit Asthma oder Allergien hat, sollte Duftöle und Duftkerzen dagegen eher vorsichtig oder besser gar nicht nutzen.  So schön sie riechen mögen, synthetische Duftstoffe sind immer auch Chemikalien, die die Raumluft belasten und bei empfindlichen Menschen zu Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Hustenreiz führen können. Wer gesundheitlich vorbelastet ist, greift besser zu natürlich duftenden Dingen wie Lavendelblüten, Rosenblättern, Zimt, getrocknete Zitronenschalen, Kaffeebohnen oder Tannennadeln. Diese sorgen, in  kleinen Schälchen im Zimmer platziert, ebenfalls für einen dezenten Raumduft. Dieses natürliche Duft-Potpourri ist zwar nicht ganz so anhaltend, wie seine synthetischen Brüder, aber dafür absolut natürlich und gesund.


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