Shoppingclub - Jetzt auch im Home & Living Bereich

Bild:©anis & rove-Fotolia.com

Braucht die Menschheit wirklich noch einen Shoppingclub? Es gibt ja bereits Shoppingclubs für Bekleidung, Sportartikel, Accessoires und sogar welche für Kaffee, der Markt scheint also gesättigt. Eine Sparte aber wurde bisher noch nicht bedient: "Wohnaccessoires und Möbel" und diese Lücke füllt nun der neue Shoppingclub "Westwing".

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Im Mai diesen Jahres hat der erste deutsche Shoppingclub für Home und Living seine virtuellen Tore geöffnet. Das Konzept des Online-Shops erinnert sehr an das von OneKingsLane, einem amerikanischen Shoppingclub für Wohnaccessoires, der übrigens schon 2009 gegründet wurde. Auch wenn das Konzept zugegeben nicht völlig neu ist, ist das Münchner Unternehmen Westwing etwas Besonderes. Und hat schon Nachahmer, wie den einen Monat später gelaunchten Berliner Online-Store Casacanda. Aber hinter Westwing stehen echte Modespezialisten, keine unerfahrenen Fashionküken.

Die Rede ist von Delia Fischer. Sie ist ehemalige Moderedakteurin bei Elle und Elle Decoration. Eigentlich wollte sie sich in ihrem Journalistik-Studium auf das Politikressort konzentrieren, dann wurde sie doch mehr von Mode angezogen. Die gesellschaftlichen und kulturellen Einflüsse in der Modewelt haben sie einfach fasziniert. Während ihrer Arbeit für Elle Decoration hat Delia Fischer bemerkt, dass es kein ausreichendes Angebot an Designer-Outlets für Home und Living im Internet gibt. Und daraus wurde dann eine Geschäftsidee. Mit im Westwing-Boot sitzen Matthias Siepe und Stefan Smalla, die zuvor für den Unternehmensberater Bain & Company gearbeitet haben. Als Investoren konnte der Online-Shop unter anderem Holtzbrinck Ventures gewinnen, die auch Groupon, Brands4Friends und Zalando aufgebaut haben.

Fast jeden Tag wechselt das Angebot auf Westwing.de. Das Clubmitglied hat dann für eine begrenzte Zeit die Möglichkeit, Schnäppchen mit bis zu 70% Rabatt zu ergattern. Wie in jedem anderen Shoppingclub auch muss man sich allerdings vorher kostenlos registrieren. Die Stückzahl der Designermöbel und Wohnaccessoires ist begrenzt. Hier zählt also das Motto: Wer zuerst kommt, malt zu erst. Die Versandkosten richten sich je nach Art des Möbel oder Wohnaccessoires. Wer eine große Couch bestellt, muss auch höhere Versandkosten zahlen. Westwing akzeptiert folgende Zahlungsmethoden:  PayPal, Vorkasse oder Kreditkarte.

Dass der deutsche Markt tatsächlich noch so einen Shoppingclub gebraucht hat, zeigt der Erfolg von Westwing in den ersten wenigen Wochen seines Bestehens. Der Shoppingclub hat bereits Tausende registrierte Mitglieder, die begeistert ihr Zuhause mit stilvollen Designermöbeln und Accessoires einrichten.

Na, dann auf zum Shopping.

Hier gehts direkt zum Shoppingclub.



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