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Bild: ©utopiq23 / photocase.com
Im Fernsehen boomen Doku-Soaps rund ums Renovieren und Einrichten. Kein Wunder: Wer einmal per Bildschirm mitverfolgt hat, wie RTL-Einrichtungsfee Tine Wittler selbst die ungemütlichsten Buden in wahre Wohlfühltempel verwandelt, ist schnell vom Einrichtungs-Virus befallen.
Dabei haben oft bereits kleine Veränderungen eine große Wirkung und bringen frischen Wind in die eigenen vier Wände. Ob schnell mal eine Wand mit roter Farbe aufgepeppt, eine Dekoration umgestaltet oder eine neue Lichtquelle installiert wird - Kreativ zu sein, macht einfach Spaß.
Harmonisch und individuell eingerichtet zu sein, ist übrigens keine Frage des Preises. Wohnzimmer, in denen teure Designermöbel lieblos und ohne Plan miteinander kombiniert wurden, haben nicht selten eine sterile, kalte Ausstrahlung - wogegen sich so manches mit Trödelmarkt-Schnäppchen ausgestattete Heim Bestnoten in Sachen "Schöner Wohnen" verdient hat. Und doch, letztendlich entscheidet allein die Persönlichkeit des Wohnenden, was für ihn richtig oder falsch ist. Wer eine kühle Raumgestaltung mag, wird eben eher moderne Designer und keine Flohmarkt-Möbel kaufen, um ganz nach Wunsch zu wohnen.
Was aber dann, wenn die die Einrichtung trotz einiger Veränderungen nicht mehr so recht zu uns passt, uns aber die zündende Idee fehlt, wie man mehr aus Räumen herausholen kann - Die Nähe zur eigenen Wohnung uns den Blick verstellt auf Dinge, die eigentlich möglich wären? Kurz: Man selbst mit Frau Tine Wittlers kreativen Wohntipps, dem Studium von Feng Shui-Büchern und Stapeln von Einrichtungskatalogen an seine eigenen gestalterischen Grenzen stösst?