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Wände streichen – 7 hilfreiche Tipps zum Selbermachen

7 Tipps fürs Wände streichen

Bild:© detailblick - Fotolia.com

Möchten Sie Ihre Wohnung mit neuen Wandfarben erstrahlen lassen und die Wohlfühl-Atmosphäre optimieren? Doch der Malermeister ist Ihnen zu teuer und Ihr Mann hat einfach mal wieder keine Zeit? Selbst ist die Frau! Mit unseren Tipps zum Wände streichen können auch Sie arbeiten wie ein Profi und Anfängerfehler vermeiden.




1. Materialkauf vor dem Wände streichen


Zuallererst steht natürlich der Materialkauf an. Hierbei ist es sinnvoll, eine Liste mit allen benötigten Arbeitsmaterialien zu erstellen. So vermeiden Sie es, während des Wände Streichens erneut in den Baumarkt fahren zu müssen, um fehlendes Handwerkszeug zu besorgen. Denn das raubt nicht nur Zeit, sondern belastet auch die Nerven. Arbeitsmaterialien, die stets benötigt werden, sind: Klebeband, Abdeckfolie und alte Zeitungen zum Auslegen. Zum Wände und Decken streichen sind Pinsel, Farbroller (in unterschiedlichen Größen) und Teleskopstange notwendig. Zu guter Letzt dürfen natürlich Wunschfarbe und Abtropfgitter nicht fehlen.


Wenn Sie die Wandfarbe selbst und somit individuell zusammenstellen möchten, denken Sie bitte daran, hiervon eine ausreichende Menge zur Hand zu haben. Denn sollte die Wandfarbe nicht genügen, ist es schwierig, bei einer erneuten Mischung genau denselben Farbton wie zuvor zu erhalten.Und das kann sich sehr demotivierend auf das Projekt des Wände Streichens auswirken.




2. Die richtige Vorbereitung für das Wände streichen


Um die Wände streichen zu können und ausreichend Bewegungsfreiheit zu haben, ist es notwendig das Zimmer soweit wie möglich auszuräumen oder die Möbel in die Zimmermitte zu stellen. Zudem sollten Sie auf eine normale Zimmertemperatur achten und Zugluft vermeiden, denn heiße oder kalte Luft kann das ebenmäßige Farbbild beeinträchtigen. Greifen Sie weiter zu Handbesen oder Staubsauger, um Wand und Decke von Staub und Spinnweben zu befreien. So bleiben keinerlei Staubkörner an der Farbrolle kleben, was einen ebenmäßigen Farbauftrag beeinträchtigen würde. Ein besonderer Profitipp für das Wände streichen: alte und nicht mehr tragfähige Farbanstriche werden am besten mit Wasser, Lappen und Bürste entfernt. Denn dann hat die neue Wandfarbe die Möglichkeit beim Anstreichen richtig an der Wand zu haften. Nur noch Steckdosen, Lichtschalter und Zimmerlampen entfernen und schon geht es weiter mit der Klebearbeit.




3. Abkleben und Abdecken


Es ist ganz wichtig, alle Tür- und Fensterrahmen sowie die Fensterbänke mit Klebeband vor unliebsamen Farbflecken beim Wände streichen zu bewahren. Aber auch die Lichtschalter, Steckdosen und Bodenleisten müssen abgeklebt werden. Um zu verhindern, dass die Wandfarbe hinter das Klebeband läuft, muss strengstens darauf geachtet werden, dass das Klebeband nicht nur aufgelegt, sondern fest (wirklich fest) angedrückt wird. Weiter werden die Möbel mit Abdeckfolie vor Farbspritzern geschützt. Auch der Boden wird mit alten Zeitungen und Abdeckfolie ausgelegt. Hierbei immer darauf achten, dass kein Freiraum zwischen Fußleiste und Boden besteht. Ansonsten besteht die große Gefahr, dass der Boden mit Farbflecken beschmutzt wird, welche sich nur durch mühsames Kratzen wieder entfernen lassen.




4. Decke vor der Wand streichen


Wenn nicht nur die Wände, sondern das komplette Zimmer einen neuen Farbanstrich erhalten soll, ist es ratsam, erst die Decke zu streichen. So können Farbspritzer, welche von der Decke an die Wände gelangen, im nächsten Schritt überstrichen werden. Andernfalls müssten Sie mit unschönen Farbflecken an den fertig gestrichenen Wänden leben. Für das Decke streichen verwenden Sie am besten die Teleskopstange und eine Farbrolle, welche Sie vorher ordentlich am Abtropfgitter abstreifen.




5. Ecken und Kanten pinseln


Beginnen Sie beim Wände streichen immer mit den Ecken und Kanten. Hierbei wird am besten ein Pinsel verwendet, da mit diesem ein präziseres Arbeiten als mit der Farbrolle möglich ist. Sobald Sie fertig sind, schnell zur Farbrolle greifen, damit die Farbe in den Ecken und Kanten beim Streichen der Wände noch feucht ist. Denn bereits angetrocknete Farbe kann das Farbergebnis negativ beeinflussen und es entstehen oftmals hässliche Flecken.




6. Wände streichen


Nun kommen wir zum eigentlichen Ziel: dem Wände streichen. Ein Fehler, der oft begangen wird, besteht darin, sowohl beim Erst- als auch beim Zweitanstrich, pedantisch eine Bahn neben die andere zu ziehen. Als Ergebnis erhält man hierbei Schattierungen und unschöne Farbüberlappungen. Um dieses zu vermeiden und einen gleichmäßigen Effekt zu erhalten, ist es notwendig, während des ersten Anstriches die Wand waagerecht zu streichen. Beim zweiten Durchlauf wird die Richtung gewechselt und es werden senkrechte Bahnen gezogen. Die Farbrolle bitte vor jedem Wandanstrich ordentlich über das Abtropfgitter abstreifen. So bleiben Ihnen lästige Farbspritzer an der Kleidung und Farbklumpen an den Wänden erspart.




7. Klebeband entfernen


Am besten sofort nach dem Wände streichen das Klebeband ablösen. Wichtig ist, dass die Wandfarbe noch feucht ist. Sobald die Wandfarbe nämlich trocken ist, reißt das Klebeband hässliche Risse in den neuen Wandanstrich.




Mit diesen Tipps zum Wände streichen steht doch einem frischen Anstrich und einem neuen Wohngefühl nichts mehr im Weg.





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