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Bild:©SAWImedia S.Willnow-Fotolia.de
Aufgepasst Mädels: Die richtige Anwendung einer Wimpernzange kann vor einer fiesen „Augenglatze“ schützen. Allen, die mit diesem Begriff so rein gar nichts anfangen können, sei das Youtube Video von MauMouse empfohlen. Die Arme erklärt dort recht anschaulich, wie sie beim Benutzen einer Wimperzange versehentlich die Hälfte Ihrer Wimpern am rechten oberen Lid mit einem Ruck herausgerissen hat. Bis die neuen Wimpern nachwachsen dauert es viele Wochen, statt dunkler seidiger Wimpern hat sie dort nun eine kahle Stelle, was sie sarkastisch als „Augenglatze“ bezeichnet. Wer wissen möchte, wie man eine solche Katastrophe verhindern kann und welche Punkte man bei Kauf und Anwendung einer Wimpernzange beachten sollte, liest den folgenden Bericht. Dann klappt es auch mit den Traumwimpern ...
Es gibt ein paar kleine Schönheits-Hilfsmittel, die sollte man als Frau einfach kennen. Die Wimpernzange gehört dazu. Wer auf lange gebogene Wimpern steht und von der Natur nicht gerade mit Klimperwimpern verwöhnt wurde, kann mit ihrer Hilfe aus Wenig Mehr machen. Und das in weniger als einer Minute. Bei richtiger Anwendung biegt eine Wimpernzange selbst von Natur aus kurze, kerzengerade Wimpern in schönem Schwung nach oben und lässt sie dadurch viel länger aussehen. Netter Nebeneffekt: Die Augen wirken größer und strahlender.
Der meist aus Metall geformte Artikel erinnert in der Form an eine Schere. Der Kopf der Zange besteht aus zwei Metallschienen, die sich beim Zusammendrücken der beiden Griffe ebenfalls gegeneinander verschieben. Zwischen diesen beiden verschiebbaren Plättchen werden die Wimpern eingeklemmt und mit Druck gebogen. Zum Schutz der Wimpern sind an den beiden Metallschienen Samt oder Kunststoffpolster angebracht. Zwei ringförmige Griffe, ähnlich wie bei einer Schere, gerade groß genug für Daumen und Zeigefinger, geben den nötigen Halt beim Curlen der Wimpern.
Und doch - Ein wenig Respekt ist angebracht. Zwar kann man sich mit dem Wimpernformer keine ernsthaften Verletzungen zuziehen, aber viele seiner kostbaren Wimpern verlieren.
Daher sollten Sie die folgenden Punkte bei Kauf und Anwendung einer Wimpernzange unbedingt beachten:
1. Kaufen Sie eine Wimpernzange mit Scherengriffen
Kaufen Sie eine Zange, die Sie fixieren können, während sie Ihre Wimpern formen. Zur Beautykatastrophe von MauMouse konnte es kommen, weil ihre Wimpernzange nicht mit einem „Scherengriff“ ausgestattet war, wie sonst bei Wimpernzangen üblich. Stattdesssen hatte das Modell lediglich zwei kleine Plastikenden zum Festhalten, von denen ihre Finger nur zu leicht abrutschen konnten. Mit schlimmen Folgen ...
2. Achten Sie auf hochwertige Verarbeitung
Wimpernzangen gibt es wie Sand am Meer. In den Kosmetikabteilungen großer Kaufhäuser, jedem guten Drogeriemarkt und auch in Parfümerien. Die günstigsten sind schon für unter 5 Euro zu bekommen. Wer seinen Wimpern Gutes tun möchte, greift besser nicht zum günstigsten Produkt. Für nur wenige Euro mehr gibt es Zangen von guter Qualität. Sie kosten zwischen 10 und 20 Euro, sind aus stabilem Edelstahl angefertigt, verbiegen sich nicht beim Formen der Wimpern und haben eine längere Lebensdauer.
Auch auf die Schutzpölsterchen der Metallschienen sollten Sie achten. Die Pölsterchen zum Schutz der Wimpern beim Formen, sonst aus Gummi, Silikon oder auch Samt, fehlen bei manchen sehr günstigen Wimpernzangen ganz. Hier werden die Wimpern direkt über das blanke Metall gebogen. Kein Wunder, wenn Wimpern dann brechen. Bessere Wimpernzangen erkennt man an austauschbaren Schutzpolstern.
3. Erst formen, dann sofort tuschen
Wimpernzange nie, niemals, nie nach dem Tuschen der Wimpern benutzen, sondern immer nur direkt davor. Durch das Auftragen der Mascara werden Wimpern fest und störrisch. Werden sie nun mit Hilfe der Wimpernzange mechanisch in eine Form gepresst, besteht die Gefahr, dass sie abbrechen, nicht selten auch direkt an der Haarwurzel. Vermeiden Sie diesen schlimmen Fehler bei der Anwendung einer Wimpernzange. Wer seine Wimpern liebt, benutzt also zuerst die Wimpernzange und unmittelbar danach die Wimperntusche. Länger als wenige Sekunden sollte man übrigens mit dem Tuschen nicht warten. Ohne Wimperntusche bleibt der Schwung der Wimpern nicht lange bestehen, erst die Mascara fixiert die Wimpern in ihrer geschwungenen Form.
4. Zeit nehmen
Hat man genügend Zeit und Ruhe, ist die Anwendung einer Wimpernzange gar nicht so schwer. Dazu die Wimpernzange öffnen, direkt an den oberen Wimpernkranz ansetzen und vorsichtig schließen. Vorsicht, nicht die zarte Haut des Augenlids mit einklemmen. Die Wimpern befinden sich nun direkt zwischen den beiden Metallschienen.
Jetzt nur noch die scherenartigen Griffe der Wimpernzange für 30 Sekunden zart zusammendrücken und schon kann Frau sich über die schönsten gebogenen Klimperwimpern freuen. Während der 30 Sekunden gilt allerdings absolute Konzentration, ruhige Hände sind gefragt. Schließlich werden ihre Wimpern während der gesamten Prozedur in einer kleinen Metallschiene festgehalten. Ein kleines falsches Zucken und zahlreiche Wimpern könnten abbrechen oder noch schlimmer - ganz ausreissen.
5. Fön statt beheizbarer Wimpernzange
Wer eine besonders langanhaltende Wirkung erzielen möchte, nimmt direkt vor Anwendung der Wimpernzange einen Fön zur Hand und wärmt die Zange ein wenig an. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Lockenstab. Der Schwung der Wimpern bleibt länger erhalten. Mittlerweile gibt es auch beheizbare Wimpernzangen im Handel, aber warum kaufen, wenn man den gleichen Effekt auch mit Hilfe eines Föns erreicht?
6. Haarspray statt Mascara
Wer seine Wimpern direkt nach dem Formen nicht tuschen möchte, kann den schönen Schwung der Wimpern auch mit Haarspray konservieren. Dazu direkt auf die Schutzpölsterchen des Wimpernformers ein wenig Haarspray geben und dann die Wimpern "in die Zange nehmen.