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Bild: © Drubig-photo/fotolia.de
So ein heisser Sommer ist genau die richtige Zeit für ein Zeitschriften Abo. Was wäre ein gemütlicher Nachmittag im Garten auf der Liege oder ein Nachmittag am Strand ohne die bunten Magazine. Na eben, langweilig.
Wer regelmäßig Woche für Woche mit Lesestoff versorgt werden will, sollte sich überlegen, seine Lieblingslektüre am besten gleich im Abo zu bestellen. Denn mit ein bisschen Suche ist Ihr Lieblingsmagazin sehr günstig, manchmal sogar für wenige Euro pro Jahr zu haben. Und das funktioniert über einen kleinen Umweg: Wird ein neues Zeitschriften-Abo auf Empfehlung abgeschlossen, geht auch der Werber in der Regel nicht leer aus und wird wahlweise mit Warenprämien, Einkaufs Gutscheinen von Ikea, Douglas und Co oder gar Bargeld belohnt. Das Absurde: Nicht mal selten kommt der Wert des Gutscheins oder die Bargeld Prämie rechnerisch fast an den Preis des Jahresabos heran.
Für die Herausgeber spielt es übrigens gar keine Rolle, wer hier wen als Abonnenten wirbt. Mittlerweile ist es sogar möglich, dass der neu geworbene Leser im gleichen Haushalt wie der Werber wohnt. Was die Sache erst richtig interessant für alle Schnäppchenjäger macht. Denn das bedeutet, dass Sie selbst von Ihrem eigenen Ehemann werben lassen können. Einfach Lieblingszeitschrift auswählen, sich vom Partner werben lassen, gemeinsam lesen und gemeinsam über das Prämiengeld freuen - Günstiger kann frau gar nicht an die neuesten Zeitschriften kommen.
Was sich zunächst unvernünftig anhört, macht für die Verlage trotzdem Sinn. Durch die große Konkurrenz im Netz und generell sinkende Auflagen ist jedes neue Zeitschriften Abo für sie von großem Wert. Die Werbeeinnahmen im Magazin werden indirekt durch Auflagenhöhe und Abonenntenzahlen beeinflusst. Je größer die Auflagenstärke, desto höher sind die Preise, die der Verlag für Werbeanzeigen im Magazin verlangen kann. Da sind die Abonnenten als verlässliche Größe für einen Verlag durchaus wichtig.
Daneben hoffen die Verlage natürlich auch auf die Bequemlichkeit der Neu-Abonennten. Wer die fristgerechte Kündigung des Zeitschriften Abonnements nach Ablauf des Jahres vergisst, bleibt als zahlender Kunde erst mal erhalten. So rechnet sich dann auch eine etwas höhere Barprämie.