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Der monatliche Griff zu den kleinen Röllchen aus gepresster Watte gehört für die meisten Frauen im gebärfähigen Alter zum Alltag, jährlich gehen immerhin 2 Milliarden in den Verkauf. Grund genug für das Verbrauchermagazin Ökotest im März 2007 insgesamt 16 Tamponsorten der Größe "normal" genauer unter die ökologische Lupe zu nehmen. Allerdings mit teilweise skandalösen Ergebnissen.
Das Positive zu Beginn: Alle getesteten Tampons sind voll praxistauglich. Verwenderinnen haben während ihrer Menstruation keine peinlichen Katastrophen zu erwarten. Weder riss im Test ein Rückholbändchen, noch machten die Tampons bei der Flüssigkeitsaufnahme schlapp. Alle Tampons nahmen tatsächlich so viel Flüssigkeit auf, wie auf der Packung versprochen und ließen die Nutzerin nicht frühzeitig im Stich.
Ganz anders die Ergebnisse, welche die chemische Untersuchung zum Vorschein brachte. Kein einziges der getesteten Produkte war von den Inhaltsstoffen her in Ordnung. Ganz im Gegenteil - In fast allen Tampons fanden sich bedenkliche Stoffe wie Formaldehyd oder halogen-organische Verbindungen, die man als Frau garantiert nicht gern über Stunden im Körper wissen möchte.
Die logische Konsequenz: Kein einziges der getesteten Produkte schnitt besser als mit "befriedigend" ab. Bei insgesamt 14 Tampon-Marken, also fast allen Marken im Test, wurden halogen-organische Verbindungen gefunden, die wahrscheinlich aus dem Bleichprozess stammen. So auch beim Marktführer o.B. dessen "oB Pro Comfort Tampons Normal" daraufhin nicht besser als mit "befriedigend" bewertet werden konnten.