Zarter Rosenduft statt Körpergeruch- Deobonbons machen's möglich

Bild: © Maria.P. - Fotolia.com

Strenger Körpergeruch kann eine echte Zumutung für die Nasen der anderen sein. Schweiß, Knoblauch, Zigaretten – es gibt viele Gründe für störende Ausdünstungen. Wenn es nach dem bulgarischen Süssigkeiten-Hersteller Alpi geht, ist ab sofort Schluss mit diesem störenden Müffeln. Alpi hat „Deo Parfume Candy“ auf den Markt gebracht - Deo-Bonbons, die nicht nur gut schmecken, sondern unsere Haut zart nach Rosen duften lassen.

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Jeder Mensch hat seinen ganz individuellen, unverwechselbaren Körpergeruch. Dabei spielt nicht nur die Hygiene eine entscheidende Rolle, auch die Gene und die Ernährung beeinfliussen unseren Geruch. Wer zum Beispiel südländisch kocht und mit Knoblauch würzt, dünstet noch am nächsten Tag den schwefelhaltigen Geruch aus jeder Pore wieder aus. Schuld daran ist ein ganz einfacher Prozess.

Ist der Knofi erst Mal im Magen gelandet, löst sich dort ein schwefelhaltige Stoff namens Allicin aus der Knolle. Der geht sogleich ins Blut über, wird fein säuberlich über Haut und Lunge wieder ausgeschieden und versorgt uns zum Leidwesen unserer Mitmenschen noch tagelang mit „feinstem“ Körpergeruch oder sollten wir besser sagen Mief :-)

Genau dieses Prinzip hat sich nun der Süßwaren-Hersteller Alpi bei seiner neuesten Erfindung zu Nutze gemacht und die kleinen süßen Drops „Deo Parfume Candys“ auf den Markt gebracht. Kaum vernascht, werden Wirkstoffe freigesetzt, die sich über die Haut ihren Weg nach draußen bahnen. Schon das Lutschen eins dieser skurrilen Bonbons genügt und Sie verströmen einen unwiderstehlichen Duft. In diesem Fall allerdings nicht nach Knoblauch, sondern nach Rosen, und das für Stunden.

Und doch, was sich zunächst so genial verrückt anhört, sollten insbesondere Allergiker nur mit Vorsicht geniessen. Neben Farbstoffen, Rosenöl, natürlichen Aromen und mehr enthalten die besagten Parfüm-Bonbons nämlich einen Duftstoff mit Namen Geraniol. Geraniol wird von der Wissenschaft als schwaches Kontaktallergen eingestuft.

Ganz so dramatisch sollte man die Sache aber vielleicht nicht sehen. Der frisch zitronenähnliche Stoff ist immerhin als Aromazusatz in Lebensmitteln erlaubt und in Backzutaten mit Zitronengeschmack zu finden.

Wer trotz dieser Bedenken die Bonbons testen möchte, sollte mit dem nötigen Maß Vernunft an die Sache rangehen. Und wenn möglich, mit dem Testen bis zum Sommer warten. Dann kann man nämlich auch den zweiten positiven Effekt der Deo-Drops in vollen Zügen genießen. Glaubt man dem Hersteller, sollen die Bonbons lästige Stechmücken vertreiben. Der Duft von Geraniol macht Insekten orientierungslos.

Wer nun neugierig geworden ist, findet die Bonbons im Bulgaria Onlineshop. Ein 70 gr Tütchen kostet hier überschaubare 1,70 Euro plus 2 Euro Versandkosten.


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